Unterwasserkamera Kaufratgeber und Vergleich 2017

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Um Dich bei der Auswahl einer passenden Unterwasserkamera zu unterstützen, findest Du im Folgenden eine Auflistung von Top Unterwasserkameras im Vergleich. Des Weiteren bringt Dich der nachfolgende Link direkt zur Vergleichstabelle der besten Unterwasserkameras, mit der Du Deine Favoriten faktenbasiert nach Funktionen und Vorteilen gegenüberstellen kannst.

Unterwasserkamera Empfehlungen für 2017

Der Vergleichssieger: Die Olympus TG-4 Unterwasserkamera

Unterwasserkamera Vergleich
Art: Unterwasserkamera
Vergleichsnote: –
Farbe/n: Schwarz/Rot
Modellname: TG-4
Hersteller: Olympus

Angebotspreis
389,00 EUR
inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

Die Olympus TG-4 Digitalkamera ist der Sieger im Vergleich der Unterwasserkameras 2017. Dabei überzeugt die Kamera durch eine Auflösung von ganzen 16,76 Megapixeln bei 4-fachem Zoom. Mit dieser Kamera hast Du die Möglichkeit, hochauflösende Bilder und Videos in Full HD in einer Wassertiefe von bis zu 15 Metern aufzunehmen. Das lichtstarke F2,0 Hochgeschwindigkeit-Objektiv ist dabei sowohl kratzfest, als auch über den hochauflösenden 3 Zoll-Display optimal kontrollierbar. Weitere Besonderheiten der Unterwasserkamera sind außerdem die WiFi-Fähigkeit sowie ein schnelles integriertes GPS-System.

Auflösung 16,76 Megapixel
Optischer Zoom 4-Fach Zoom
Displaygröße Hochauflösendes 3 Zoll Display
Wasserdicht bis 15 Meter
Abmessungen 11,2 x 3,1 x 6,6 Zentimeter
Gewicht 247 Gramm
Weitere Besonderheiten WiFi, Full HD-Video, elektronischer Kompass, schnelles GPS-System, uvm.

Alle Preise inkl. MwSt., ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitliche Änderungen der Preise, Lieferzeiten und -kosten möglich. Alle Produktlinks sind Affiliate-Links zu Partnerseiten, mit denen Werbeeinnahmen generiert werden können. Für Dich als Käufer entstehen jedoch keinerlei Mehrkosten beim Produktkauf. Alle Angaben ohne Gewähr. Der tabellarische Vergleich stellt keinen Test dar.

Die Unterwasserkamera richtig verwenden

Ein Tauchgang ist immer etwas Besonderes. Du erlebst die Welt auf eine vollkommen neue Art. Mal spannend, mal lustig und fast immer unendlich schön bietet sich Dir in der Unterwasserwelt so mancher Anblick, den Du nie wieder vergessen willst. Diese Augenblicke kannst Du festhalten, Du kannst Sie ablichten und sie Dir immer wieder aufs Neue betrachten. Mit einer Unterwasserkamera. Mit einer modernen Unterwasserkamera kannst Du heute jederzeit Unterwasseraufnahmen machen, die in Sachen Qualität den an der Oberfläche gemachten Fotos in nichts nachstehen.

Auch die Bedienung einer wasserdichten Kamera unterscheidet sich heute nur geringfügig von einem normalen Fotoapparat. Doch das war bei weitem nicht immer so. Noch vor wenigen Jahren waren für ein Unterwasser gemachtes Bild eine teure Ausrüstung und viel Geschick notwendig. Und in der Anfangszeit der Unterwasserfotographie waren die Versuche von zahlreichen Fehlschlägen geprägt.

Unterwasserfotografie ist zwar kein neuartiges, aber in jedem Fall ein interessantes sowie spannendes Themenfeld. Denn hierbei ist zu bedenken, dass gegenwärtig noch 95 % der Meere ganzheitlich unerforscht sind. Das Maß an neuen Entdeckungen und Erlebnissen, die wir Unterwasser also noch erfahren können, ist somit schier unendlich. Eine Unterwasserkamera hilft uns dabei, eben diese Erlebnisse zu dokumentieren.

Welche Arten von Unterwasserkameras stehen Dir zu Verfügung?

Die Auswahl an Unterwasserkameras ist enorm, daher solltest Du von vornherein entscheiden ob Deine Unterwasserfotografie nur eine kurzfristige Angelegenheit im Urlaub sein soll oder ob Du diese als Hobby intensivieren willst. Denn es ist auch eine Frage des Budgets, die Angebote reichen von einfachen und wasserdichten Einwegkamera bis hin zur hochwertigen Profiausrüstung, für deren Preis Du heute auch schon ein Auto bekommst. Einige Varianten stellen wir Dir hier vor:

Die wasserfeste Einwegkamera – Ideal für den Urlaub

Sie ist grundsätzlich das ideale Produkt, um Dich mit der Unterwasserfotografie bekannt zu machen. Egal ob als Schwimmer oder Schnorchler, diese Modelle sind praktisch, einfach zu bedienen und eignen sich hervorragend für Fotoexperimente ohne großen Kostenaufwand. Je nach Modell sind diese Unterwasserkameras in Tiefen von bis zu 15 Metern einsetzbar, da die Einwegkameras aber über keinerlei Filter und meist nur über einen relativ schwachen Blitz verfügen, solltest Du in den besser beleuchteten Bereichen bis 5 Metern Tiefe bleiben um Deine Bilder zu machen.

Die Einwegkamera bekommst Du in der Regel in jedem Geschäft, welches Zubehör für die Fotografie anbietet, allerdings findest Du diesbezüglich eine deutlich größere Auswahl und günstigere Preise im Internet, beispielsweise bei Amazon. Bitte beachte, dass hier der Name Einwegkamera Programm ist, diese Kamera ist für den einmaligen Einsatz konzipiert. Ist der Film vollgeknipst, gibst Du die komplette Unterwasserkamera zur Entwicklung, dieser wird zum Herausnehmen des Films zerstört und entsorgt. Du bekommst also nur Deine tollen Fotos zurück.
Der Vorteil einer wasserdichten Einwegkamera liegt in den geringen Anschaffungskosten, sie eignet sich bestens zum Experimentieren und Ausprobieren. Dafür musst Du Abstriche bei der Qualität der Fotos machen und Dir immer wieder eine neue kaufen, wenn Du regelmäßig Unterwasserbilder schießen willst. Solltest Du also Gefallen am Fotografieren unter der Wasseroberfläche finden, dann kommst Du mit einer richtigen Unterwasserkamera oder einem hochwertigen Kameragehäuse langfristig billiger weg und hast bessere Fotos.

Unterwasserbilder mit dem Smartphone

Die aktuellen Top-Smartphones haben alle eines gemeinsam, sie brüsten sich damit, wasserdicht zu sein. Dies mag im begrenzten Maße auch zutreffen und es gibt auch diverse Bilder im Internet, die mittels Smartphone unter der Wasseroberfläche gemacht wurden. Jedoch sind die Einsatzmöglichkeiten eher begrenzt. Es gibt keine klaren Aussagen darüber wie lange diese Dichtheit im Wasser bestand hat und auch über die Verträglichkeit von Salz- oder Chlorhaltigen Wasser gibt es so gut wie keine belegten Informationen. Daher raten wir davon ab, ein Smartphone intensiv für Unterwasserbilder zu nutzen. Denn kein Bild der Welt ist ein 500,00 bis 1000,00 Euro-Smartphone wert.

Die Unterwasserkamera – Der Begleiter für Entdecker

Das ist die Kamera, die von A bis Z für den Einsatz unter der Wasseroberfläche geschaffen wurde. Jedes Teil dieser Kamera dient dazu, Dir die bestmöglichen Unterwasserfotos zu bescheren. Speziell bei digitalen Unterwasserkameras werden dabei die optischen Sensoren und Filter auf die Bedingungen im Unterwasserbereich eingestellt. Dazu gehört beispielsweise eine automatische Farb- und Kontrastkorrektur, welche je nach Tiefe die veränderten Farb- und Lichtverhältnisse erkennt und ausgleicht.

Die Vorteile bei einer digitalen Unterwasserkamera liegen vor allem in der Speicherkapazität und der Auflösung der Bilder. Dank moderner Speicherkarten Sind heute Speicherkapazitäten von 16 GB und mehr kein Thema mehr. Und diese Kapazität wird auch gebraucht, denn durch die immer höheren Pixelzahlen nimmt ein digitales Bild bei voller Auflösung schon mal ein paar MB in Anspruch, von Videomitschnitten mal ganz abgesehen. Und Du willst sicher so viele Bilder wie möglich auf Deinem Tauchgang machen. Bei einer Unterwasserkamera mit Speicherkarte sind ein paar hundert Aufnahmen pro Tauchgang kein Problem, vorausgesetzt der Akku oder die Batterie hält so lange durch. So machst Du jede Menge Bilder die Du später bequem am PC aussortierst und nachbearbeiten kannst. Damit sind einige wunderschöne Aufnahmen praktisch garantiert.

Ein weiterer Vorteil einer digitalen Unterwasserkamera ist ihre Kompaktheit. Dank modernster Technik fallen diese wasserdichten Kameras recht handlich aus, bieten jedoch trotzdem ein Maximum an Leistung. Automatische Belichtungszeiten, eine elektronisch gesteuerte Blende, ein gut sichtbares Display und vieles mehr sind die Vorzüge, die Dir bei einer digitalen Unterwasserkamera geboten werden. Daher entscheiden sich auch immer mehr Nutzer für diese Form der Unterwasserfotografie.

Was sollte eine Unterwasserkamera zu bieten haben?

Grundsätzlich raten wir zur Anschaffung einer digitalen Unterwasserkamera. Viele halten zwar noch an der analogen Fotografie fest aber gerade bei der Nutzung im Wasser bietet eine digitale wasserfeste Kamera unwiderlegbare Vorteile.

1. Die Auflösung der Unterwasserkamera

Als erstes Kriterium ist hier die Auflösung der Unterwasserkamera aufgeführt. Der Trend bei den digitalen Aufnahmemedien geht immer weiter in noch größere Pixelzahlen für eine noch höhere Auflösung. Allerdings ist die Grenze des Sinnvollen schon lange erreicht.

Wenn Du also nicht gerade vorhast, eines Deiner Bilder auf Plakatgröße auszudrucken, dann reichen Dir bei Deiner Unterwasserkamera 8 bis 12 Megapixel vollkommen aus. Die Unterschiede zu höheren Auflösungen würdest Du selbst bei einem Din A4 Ausdruck nur mit einer guten Lupe erkennen. Allerdings sollten en auch nicht weniger als 8 Megapixel sein, damit auch alle Details naturgetreu zur Geltung kommen.

2. Der Speicher der Kamera

Noch vor wenigen Jahren kannten viele Anbieter von digitalen Unterwasserkameras ihre eigenen Speichersysteme. Wenn Du in Deinem Rechner noch ein älteres Lesegerät für Speicherkarten hast, dann weist Du auch wie viele unterschiedliche Speicherkarten Du damit auslesen kannst. Zum Glück hat sich hier ein Speichermedium durchgesetzt und wird jetzt von fast allen Digitalen Medien angenommen. Die SD-Karte, in kleinerer Form auch als Micro-SD Karte bekannt. Die Speicherkapazität einer hochwertigen SD-Karte reicht heute locker um ein komplettes Backup Deines PCs darauf zu laden, für eine digitale Unterwasserkamera reichen aber 16 bis 64 GB vollkommen aus (bitte die Angaben vom Hersteller beachten, aus der hervorgeht, welches Speichervolumen Deine Kamera verwalten kann).

Ein digitales Foto in Top-Qualität benötigt etwas einen Speicherplatz von drei bis fünf Megabyte auf der Unterwasserkamera. Somit passen auf eine SD-Karte mit einem Speichervolumen von 16 GB etwa 3000 Bilder! Genug Kapazität um Deinen ganzen Urlaub darauf abzulichten. Worauf Du bei einer Speicherkarte allerdings achten solltest, ist die Schreib-Lese Geschwindigkeit. Diese wird nach Klassen eingeteilt, nach welchen eine Klasse 2 Karte sehr langsam ist, das schnellste Modell ist das Klasse 10 Produkt (schnellere Formate wie U1 oder U3 brauchst Du nur für eine hochauflösende Videokamera). Für die digitale Fotografie solltest Du mindestens eine Klasse 6 Karte kaufen, willst Du mit Deiner Unterwasserkamera Serienfotos schießen muss es mindestens eine Klasse 9 Karte sein.

3. Das Display der Unterwasserkamera

Deine wasserdichte Unterwasserkamera sollte unbedingt über ein gut sichtbares Display verfügen. Da Du selbst unter Wasser eine Taucherbrille tragen wirst und somit kaum in der Lage sein dürftest, durch einen Sucher zu schauen, ist ein gut sichtbares Display unabdingbar. Das Display sollte mindestens eine Größe von 2,5 Zoll haben, so dass Du den Bildausschnitt, welcher später auch als Foto auf Deiner Speicherkarte landet, gut erkennen kannst.

Zusätzlich sollte die Helligkeit einstellbar sein, damit Du es den jeweiligen Lichtverhältnissen anpassen kannst. Schließlich soll das Display nicht blenden. Über das Display kannst Du in der Regel auch die schon gemachten Bilder prüfen und so feststellen, ob die Aufnahmen gelungen sind oder ob Du noch ein paar Bilder machen solltest. Wäre doch schade, wenn Du erst später feststellst, dass die besten Motive verwackelt oder unscharf sind.

4. Der Bildstabilisator

Ein Bildstabilisator ist gerade bei Unterwasseraufnahmen eine große Hilfe. Er sorgt dafür, dass auch bei Bewegung die Bilder gestochen scharf werden. Vor allem wenn Du die Tierwelt unter Wasser ablichten möchtest oder Du selber während der Aufnahme durch das Wasser treibst, verhilft Dir der Bildstabilisator zu tollen und gelungenen Bildern. Speziell bei der Serienaufnahme sich schnell bewegender Fische kommt die Wirkung des Bildstabilisators einer digitalen Kamera voll zur Geltung. Du drückst den Auslöser und hältst diesen gedrückt, den Rest macht Deine Unterwasserkamera. So musst Du später nur noch die besten Bilder aussuchen und den Rest löschen, ein paar perfekte Aufnahmen sind immer dabei.

5. Der Zoom der Kamera

Eine Zoom-Funktion sollte jede Unterwasserkamera innehaben. Besonders für schöne Aufnahmen von scheuen Tieren ist er bestens geeignet. So kannst Du den Abstand zum gewünschten Motiv einhalten, damit es nicht gleich wieder verschwindet, kannst aber dennoch wunderbare Großaufnahmen davon machen. Bei der Zoomfunktion unterscheidet man in der Regel zwischen einem echten Zoom und einem digitalen Zoom. Beim echten Zoom wird das Objektiv elektronisch ausgefahren, dadurch verändert sich der Brennwinkel und das Motiv wird näher herangeholt (ähnlich wie bei einem Fernrohr).

Da diese Technik bei einer Unterwasserkamera nur sehr schwer umzusetzen ist, wird hier das digitale Zoom eingesetzt. Das Bild im Objektiv wird von der digitalen Zoomfunktion stark vergrößert, so dass nur der Ausschnitt mit dem Motiv abgelichtet wird. Durch die digitale Vergrößerung verliert das Bild zwar etwas an Qualität, bei einer digitalen Unterwasserkamera mit einer Auflösung von 8 MP oder mehr, fällt das allerdings kaum ins Gewicht. Nur bei einem Ausdruck in Postergröße könnten die Qualitätsunterschiede auffallen.

6. Der Autofokus der Unterwasserkamera

Fast jede digitale Kamera verfügt über einen Autofokus. Dieser sorgt dafür, dass der Brennpunkt automatisch auf das Motiv in der Mitte des Displays ausgerichtet wird. Somit wird gewährleistet, dass das gewünschte Motiv in der maximalen schärfe fotografiert wird, während die Umgebung außerhalb des Fokus weniger scharf erscheint.

Gerade bei einer Unterwasserkamera ist ein gut funktionierender Autofokus sehr wichtig. Durch die im Wasser treibenden Schwebteilchen, kann ein schlecht justierter Autofokus durcheinander kommen, so dass er versucht die Brennweite auf das Kleinstteilchen vor dem Motiv einzustellen, statt auf das Motiv selbst. Dadurch kann es passieren, dass besonders in trüberen Gewässern keine scharfen Fotos möglich sind. Optimal ist eine Unterwasserkamera, bei der Du die Möglichkeit hast, der Fokus manuell einzustellen. So kannst Du bei Bedarf die richtige Brennweite einstellen, ohne dass die Aufnahme durch Fremdkörper gestört wird.

7. Die Stromversorgung der Kamera

Die meisten digitalen Kameras können heute wahlweise mit Batterien oder mit Akkus betrieben werden. Grundsätzlich raten wir zu Akkus, die eine hohe Ladungskapazität haben. Mit ein oder zwei Sätzen Reserve Akkus bist Du dann auch für mehrere Tauchgänge gewappnet und musst nicht immer neue teure Batterien kaufen.

Die Ausnahme bilden dabei Tauchgänge in besonders kalte Gewässer. Die Kälte hat eine unmittelbare Auswirkung auf die Leistungsfähigkeit der Akkus, so dass diese deutlich schneller den Dienst einstellen als das in wärmeren Gewässern der Fall ist. Daher solltest Du in kalten Gewässern immer auch einen Satz handelsüblicher Batterien für Deine Unterwasserkamera dabei haben.

8. WIFI und GPS Funktionen

Viele Unterwasserkameras sind heute schon mit Wi-Fi bzw. W-LAN ausgestattet. Für die Fotografen selbst hat das keine Bedeutung, es erleichtert Dir später nur die Verwaltung Deiner Bilder. So kannst Du beispielsweise Deine Kamera nach einem Tauchgang mit Deinem Smartphone verbinden und die ersten Bilder direkt ins Netz stellen (zum Beispiel auf Facebook). Natürlich nur wenn Dein Smartphone auch mit dem Internet verbunden ist und Du über eine Internet Flatrate verfügst, sonst kann das recht teuer werden. Auch die spätere Übertragung der Bilder auf Deinen Rechner oder die Speicherung in einer Cloud wird über das Wi-Fi deutlich erleichtert.

Anders ist das mit dem GPS. Durch die GPS-Funktion können Deine Bilder mit Metadaten versehen werden, aus denen genau hervorgeht wo Sie aufgenommen wurden. Wenn Du beispielsweise in einem großen See ein tolles Motiv gefunden hast und dieses später nochmal wiederfinden willst, bekommst Du durch die im Foto verankerten Metadaten (die übrigens nicht auf dem Foto zu sehen sind) die genaue Position, die Du dann mit einem digitalen Kompass oder einem Tauchcomputer schnell wiederfindest.

Auch wenn Du Deinen Tauchfreunden eine bestimmte Stelle als Geheimtipp anraten möchtest, kannst Du ihnen mit dem Bild und den darin verankerten Koordinaten die genaue Position der Stelle mitteilen. Allerdings funktioniert das GPS der Unterwasserkamera unter Wasser nur begrenzt, ab einer Tiefe von ca. zwei Metern ist in der Regel Sendeschluss. Wenn Du also in größeren Tiefen Aufnahmen mit Metadaten der Position machen willst, brauchst Du eine GPS-Boje, die mit Deiner Unterwasserkamera verbunden ist und die aktuellen Koordinaten bei jeder Aufnahme an die Kamera weitergibt, was allerdings mit erheblichen Kosten bei der Anschaffung verbunden ist.

Das passende Unterwasserkamera Zubehör

Blitzlicht

Eines der wichtigsten Zubehörteile für gelungene Unterwasseraufnahmen dürfte wohl das Blitzlicht sein. Zwar sind die meisten wasserdichten Kameras mit einem integrierten Blitzlicht ausgestattet, allerdings ist dessen Leistungsfähigkeit begrenzt und die kamerainterne Stromversorgung wird durch die Nutzung des Blitzlichts ebenfalls stark beansprucht. Wenn Du also Tauchgänge in tiefere und somit dunklere planst, ist ein zusätzliches Blitzlicht mit einer eigenen Stromquelle die optimale Lösung. Zusätzlich ermöglicht Dir eine separate Beleuchtung des Fotos einen Belichtungswinkel, durch welchen der Blendeffekt durch Schwebteilchen minimiert wird.

Ein weiteres Plus bei einem extra Blitzlicht ist die Tatsache, dass sich an diesem die Lichtstärke je nach Bedarf verändern lassen bzw. diese das durch einen integrierten Lichtsensor selbst tun. So kannst Du vermeiden, dass Dein tolles Foto zu hell oder zu dunkel wird, Du hast bei jedem Foto die perfekte Beleuchtung.

Lichtfilter

Im direkten Zusammenhang mit der Beleuchtung unter Wasser stehen die Filter. Je tiefer Du im Wasser gehst, desto stärker wird die Lichtbrechung. Dass führt zu einem immer stärker werdenden Blaustich auf Deinen Bildern. Um diesen zu mindern oder zu vermeiden, benötigst Du einen speziellen Lichtfilter vor Deiner Kamera, welcher den Effekt wieder ausgleicht. Die meisten Kameras sind zwar in der Lage die Farben auf elektronischem Weg zu korrigieren, allerdings hat diese Technik ihre Grenzen. Bei tieferen Tauchgängen solltest Du daher einen Farbfilter dabei haben.

Haltegurt und Tasche der Unterwasserkamera

Diese Gegenstände dürfen natürlich auf keinen Fall fehlen. Gerade der Haltegurt ist bei Deinen Tauchgängen sehr wichtig, Du wirst Deine Unterwasserkamera mit Sicherheit nicht die ganze Zeit in den Händen halten wollen. Mit dem Haltegurt hängst Du sie Dir einfach um den Hals und hast so die Hände frei. Zusätzlich verhindert der Haltegurt, dass die teure Unterwasserkamera in den Tiefen verschwindet, sollte sie Dir einmal aus der Hand rutschen.

Eine Aufbewahrungstasche ist natürlich ebenso praktisch, sowohl unter als auch über dem Wasser. Im Wasser kannst Du so die wasserfeste Kamera sicher verstauen während Du Dich durch das Wasser bewegst, außerhalb des Wassers ist sie der perfekte Transportschutz für das Gerät. Jeder Kratzer auf dem Gehäuse kann die Stabilität der Kamera schwächen und direkten Einfluss auf die maximale Tauchtiefe haben. Daher solltest Du Deine schöne Unterwasserkamera zwischen den Tauchgängen immer sicher in einer geeigneten Transporttasche aufbewahren.

Das Gehäuse für die Unterwasserkamera

Für viele gängige Fotoapparate werden spezielle Gehäuse angeboten, welche Dir das Fotografieren unter der Wasseroberfläche ermöglichen sollen. Dabei gibt es erhebliche Unterschiede beim Material und der Bedienung, sowie bei der möglichen Tauchtiefe. Die einfachste Variante ist eine Silikontasche, in welche Deine Kamera wasserdicht verpackt wird. Diese ist so konstruiert, dass Du trotz Schutzhülle alle Bedienelemente problemlos betätigen kannst. Diese Silikontaschen sind oftmals recht günstig zu bekommen, dabei gibt es Kameraspezifische Modelle (also Silikontaschen die gezielt für eine bestimmte Kamera produziert werden) als auch universell einsetzbare Taschen, von denen einige auch für die Nutzung mit einem Smartphone konzipiert sind. Die Zuverlässigkeit einer solchen Silikontasche ist fraglich, grundsätzlich sollte sie nie in einer Tiefe unter zwei Metern genutzt werden.

Ein weiterer Nachteil ist die Optik. Die Silikonhülle bedeckt natürlich auf das Objektiv. Dabei wird zwar versucht die Hülle so klar wie möglich zu gestalten, dennoch wirkt sich die veränderte Optik negativ auf die Fotos aus. Auch über die Dichtigkeit der Silikonhüllen gehen die Meinungen weit auseinander. Gerade nach mehrmaligen Gebrauch oder einem kleinen Fehler beim Verschließen dringt leicht Wasser ein, was oftmals das Ende der darin befindlichen Geräts bedeutet. Daher sollte die Silikonhülle keinesfalls für Unterwasseraufnahmen mit hochwertigen Geräten wie Digitalkameras oder Smartphones genutzt werden, das Risiko ist einfach zu hoch. Für Spaßfotos und als Spritzwasserschutz taugen die Silikonhüllen aber durchaus, Du musst nur mit einer schlechteren Qualität bei Deinen Aufnahmen rechnen.

Wesentlich besser schneiden dagegen die Hartgehäuse aus Kunststoff oder Metall ab. Diese werden ebenfalls für alle gängigen Fotoapparate angeboten und bieten in der Regel einen guten Schutz gegen das Wasser. Die Kamera wird dabei in eine wasserdichte Kunststoffschale gepackt, die Bedienung erfolgt durch im Gehäuse integrierte Schalter die auf mechanischen Wege die Bedienelemente der Kamera auslösen. Die Vorteile eines solchen Gehäuses liegen auf der Hand, es bietet in der Regel eine deutlich sichere Bedienung und ist für Tauchtiefen bis zehn Meter bestens geeignet. Auch die Bildqualität ist hier sehr gut, da die Optik von der Kunststoff- oder Glasscheibe vor der Linde nur minimal beeinflusst wird.
Auf dem Markt findest Du auch zahlreiche Gehäuse, die nach eigenen Angaben für Tiefen bis zwanzig Metern und darüber hinaus geeignet sind. Die Dichtigkeit der Gehäuse in solchen Tiefen ist durchaus glaubhaft, Du solltest aber beachten, dass in solchen Tiefen deutlich schlechtere Lichtverhältnisse herrschen. Natürlich ist Deine nun wasserdichte Kamera mit einem Blitz ausgestattet, doch das Fotografieren mit Blitz unter Wasser unterscheidet sich extrem von dem an der Luft. Das Wasser ist in den meisten Fällen gefüllt mit Schwebstoffen, die Dir ohne Licht gar nicht so sehr auffallen. Wenn jedoch das Licht des Blitzes auf sie trifft, kommt es zu erheblichen Reflektionen, die das ganze schöne Bild verschandeln, wenn Du schon einmal ein Foto mit Blitz bei Nebel oder starkem Schneefall gemacht hast, weißt Du was gemeint ist.

Aufnahmen mit Blitz sind also nur sinnvoll, wenn das Wasser sehr klar ist oder Du über eine hochwertige Kamera verfügst, die solche Lichtreflektionen automatisch ausblendet. Außerdem sollte bei Unterwasseraufnahmen unter 3 Metern immer ein Filter verwendet werden, da auf den Fotos sonst aufgrund der Wellenbrechung ein Blaustich in Erscheinung tritt.
Die Alternative zum Fotografieren mit Blitz ist eine verlängerte Belichtungszeit. Dazu muss die Unterwasserkamera jedoch absolut still gehalten werden (im Idealfall nutzt Du ein Unterwasserstativ). Optimal für Fotografien in schlechteren Lichtverhältnissen sind allerdings ein sehr lichtempfindlicher Film oder eine entsprechende Einstellung an Deiner Digitalkamera.

Die Geschichte der Unterwasserfotografie

Das erste nachweisbare Unterwasserfoto wurde im Jahr 1856 von dem Briten William Thompson aufgenommen. Allerdings war auf dem Foto, welches mit einer gefluteten Kamera aufgenommen wurde, nicht wirklich viel erkennbar. Die erste wirklich gelungene Unterwasseraufnahme, auf der auch das Motiv deutlich erkennbar war, wurde vom Franzosen Louis Boutan im Jahr 1893 erstellt.

Dazu entwickelte er zusammen mit dem Mechaniker Joseph David ein Metallgehäuse, welches in der Lage war eine Glasplattenkamera auszunehmen. Mittels einer Gummiblase konnte er das Problem mit dem Druckausgleich lösen und so das allererste richtige Unterwasserfoto schießen. Wobei Schießen nicht das richtige Wort ist, denn die Belichtungszeit bei diesem Foto lag bei ungefähr 30 Minuten. Diesem sensationellen Foto, auf welchem ein kleiner Teil einer Korallenriffs und ein handbeschriebenes Schild mit der Aufschrift „Photographie sous Marine“ zu sehen sind, verdankt auch der bekannteste deutsche Unterwasser-Fotowettbewerb „Kamera Louis Boutan“ seinen Namen.

Wie in allen technischen Bereichen schritt auch bei der Unterwasserfotografie die Entwicklung der Unterwasserkamera schnell voran, schon 1908 machte sich der Fotograf Francis Ward mit einer ganzen Serie von Unterwasseraufnahmen einen Namen. Er verwendete bereits Autochromplatten für seine Aufnahmen, wodurch ihm tolle Unterwasserbilder von Fröschen, Hechten, tauchende Wasservögeln und Fischottern gelangen. Der erste Unterwasserfilm wurde bereits im Jahr 1915 von John Ernest Williamson gedreht und 1923 gelang den Fotografen William Harding Longley und Charles Martin die Entwicklung des ersten Unterwasserblitzes, mit dem Sie die Farben der Unterwasserwelt voll zur Geltung brachten.

In den folgenden Jahren erschienen immer neue Entwicklungen im Bereich der Unterwasserfotografie, neben immer neuen und praktischeren Gehäusen für die Kameras kamen auch immer effektivere Unterwasserkameras auf den Markt, von der Spiegelreflexkamera bis hin zur Einwegkamera gab es hunderte von Modellen. Der absolute Boom bei der Unterwasserfotografien startete jedoch mit der Entwicklung der digitalen Fotografie in den 90er Jahren, die verschiedenen Modelle waren erschwinglich und dank der Gehäuse aus Kunststoff auch für einfache Bürger nutzbar.

Aus der heutigen Sicht ist das Fotografieren unter Wasser keine allzu große Besonderheit mehr, ganz im Gegensatz zu den Bildern selbst. Dank der modernen Technologie in den immer besser werdenden Auflösungen kannst Du heute mit einer Unterwasserkamera Bilder machen, von denen vor 20 Jahren keiner zu träumen gewagt hätte.

Worauf Du beim Kauf Deiner Unterwasserkamera achten solltest

Die Auswahl an Unterwasserkameras, welche sich Dir in den Fachgeschäften präsentiert ist oft recht eingeschränkt. Eine wasserdichte Kamera wird nun mal nicht so oft verlangt wie ein normaler Fotoapparat. Daher raten wir Dir zu einem Kauf bei einem seriösen Onlinehändler wie beispielsweise Amazon.

Der Onlinekauf bietet Dir dabei eine Menge Vorteile:

  • Das Widerrufsrecht – Du hast 14 Tage Zeit die Unterwasserkamera zu prüfen und festzustellen, ob Du damit zurechtkommst. Ist das nicht der Fall, kannst Du sie einfach zurückschicken.
  • Die Auswahl – Die Auswahl an Unterwasserkameras, welche Dir im Onlinehandel geboten wird ist um einiges größer als in jedem Fachhandel.
  • Das Preis-Leistungs-Verhältnis – Durch die geringeren Kosten bekommst Du den gleichen Artikel im Onlinehandel oftmals deutlich günstiger.
  • Die Bewertungen – Die Hersteller und Händler können Dir viel erzählen. Daher vertraue auf die Bewertungen der zahlreichen Nutzer. Gerade auf Amazon teilen viele Nutzer ihre Erfahrungen mit dem Produkt mit Dir, sie teilen Dir die Vorzüge mit und machen auch keinen Hehl daraus, wenn etwas nicht passt.
  • Lieferung nach Hause – Kein Abklappern der Geschäfte, keine Parkplatzsuche, keine Zeitverschwendung. Deine Unterwasserkamera wird direkt zu Dir nach Hause geliefert!

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