Tauchlampe Kaufratgeber und Vergleich 2017

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Um auch Unterwasser immer eine optimale Sichtweite und Orientierung zu gewährleisten, empfiehlt sich der Einsatz und das Mitführen einer Tauchlampe beim Schnorcheln oder Tauchen. Dabei unterstützt Dich die Tauchlampe sowohl bei nächtlichen oder tiefen Tauchgängen, als auch bei der Erkundung von Unterwasserhöhlen oder Felsspalten Unterwasser. Die folgende Aufführung zeigt Dir zunächst unsere Empfehlungen hinsichtlich des Preis-Leistungs-Verhältnisses, ein High-End-Modell sowie eine Niedrigpreis-Empfehlung im Bereich der Tauchlampen. Des Weiteren findest Du weiter unten eine Vergleichstabelle, die für Dich aktuelle Top-Modelle im Bereich der Unterwasserlampen gegenüberstellt, woran Du Dich ebenfalls bei der Auswahl einer Lampe orientieren kannst.

Die Tauchlampen Bestenliste 2017 im direkten Vergleich

Produktname
SCUBAPRO Nova Light 720 Wide Tauchlampe
Pellor 6000 Lumen Tauchlampe
Riff Dive Markt D11 LED
Cressi LUMIA Tauchlampe Ultra Led
Pellor Wasserdicht Tauchlampe
SCUBAPRO Nova Light 720 R Wide Tauchlampe
Genwiss 3000LM XML- L2 LED Tauchlampe
CrazyFire Tauchlampe
LiteXpress Stirn-Tauchlampe Liberty Aqua 1 LXL10000W4
SecurityIng® Unterwasser Taucherlampe
IST-Sports T-120 Taucherlampe LED
ProGreen CREE XML-T6 LED Tauchlampe
ProduktbildSCUBAPRO Nova Light 720 R WideTaschenlampe zum Tauchen im TestRiff Dive Markt D11 LED TauchlampeCressi LUMIA Tauchlampe Ultra LedPellor Wasserdicht TauchlampeScubapro Nova 720R WIDE TestGenwiss 3000LM XML- L2 LED TauchlampeCrazyFire Tauchlampe im TestLiteXpress Stirn-Tauchlampe Liberty Aqua 1 LXL10000W4SecurityIng® Unterwasser Tauchen Taschenlampe 1000Lm 150M Wasserdicht XM-L2 U2-1A LEDIST-Sports T-120 Taucherlampe LEDProGreen CREE XML-T6 LED Tauchlampe
Lampenart
CREE XML LED-Tauchlampe
CREE XM-L T6 LED-Tauchlampe
CREE XM-L U2 LED Taucherlampe
LED Taucherlampe
CREE XML- L2 LED-Tauchlampe
CREE XML LED-Tauchlampe
XM-L2 LED-Tauchlampe
CREE XM-U U2 Taucherlampe
Luxeon High Performance LED
XM-L2 U2-1A LED-Tauchlampe
Cree LED-Lampe 10W
CREE XML LED-Tauchlampe
Modi-Anzahl
2 Modi
Electrodeless Dimmen
3 Modi
2 Modi
1 Modus
2 Modi
5 Modi
k.A.
2 Modi
1 Modus
1 Modus
6 Modi
Abmessung
14 x 4 cm
28,4 x 10 x 9,6 cm
12,5 x 2,4 x 4,0 cm
18 x 5 cm
15 x 4,3 cm
13 x 4 cm
15,5 x 2,5 x 4,5 cm
20 x 4,4 x 3 cm
11,3 x 7,5 x 4,2 cm
21,5 x 3,3 cm
14 x 5 x 2,5 cm
19,6 x 11,6 x 6,8 cm
Artikelgewicht
322 g
980 g
699 g
249 g
100 g
281 g
172 g
440 g
259 g
320 g
290 g
454 g
Schaltertyp
Drehbedienung
Schieberegler
Drehbedienung
Schieberegler
Drehbedienung
Drehbedienung
Drehbedienung
Schieberegler
Drehbedienung
Drehbedienung
Drehbedienung
Wechselschalter
Stromquelle
Batteriebetrieben
(3 x C-Zellen)
Batteriebetrieben (2 x 26650 Batterie - aufladbar)
Batteriebetrieben (Batterie 18650 - 2.600 mAh 3.7 Volt mit Überladungsschutz)
Batteriebetrieben (4 xAA LR6)
Batteriebetrieben
Batteriebetrieben
(Li-Ion 18650 R-Rechargeable)
Batteriebetrieben (Batterie: 1x 18650 inklusive)
Batteriebetrieben (2 x 18650 Batterie enthalten)
Batteriebetrieben (inklusive)
Batteriebetrieben (3 x 1,5V LR14 Batterie (nicht enthalten))
Akkubetrieben (Akkupack LiIon enthalten)
Akkubetrieben
Tauchtiefe
300 Meter
120 Meter
100 Meter
75 Meter
100 Meter
300 Meter
30 Meter
100 Meter
30 Meter
150 Meter
100 Meter
5 Meter
Material
Robustes Aluminiumgehäuse
Aluminiumlegierung Rohrkörper
k.A.
Gummi
T6061 Luftfahrt-Aluminium-Legierung
Robustes Aluminiumgehäuse
Haltbares Flugzeuggrad Aluminium
Aluminiumlegierung
Kunststoff und Gummi
Flugzeug-Aluminium-Legierung
Aluminium Gehäuse
T6 Luftfahrt-Aluminium
Lumen
720 Lumen
6000 Lumen
800 Lumen
260 Lumen
1600 Lumen
720 Lumen
3000 Lumen
3000 Lumen
146 Lumen
1000 Lumen
1000 Lumen
860 Lumen
Weitere Eigenschaften
Kundenwertung
4.5 Stars

(13 Bewertungen)

3.5 Stars

(7 Bewertungen)

5 Stars

(3 Bewertungen)

4.5 Stars

(65 Bewertungen)

5 Stars

(1 Bewertung)

4.5 Stars

(13 Bewertungen)

5 Stars

(3 Bewertungen)

5 Stars

(3 Bewertungen)

4 Stars

(43 Bewertungen)

4.5 Stars

(4 Bewertungen)

4 Stars

(4 Bewertungen)

5 Stars

(4 Bewertungen)

Preis
91,80 EUR
83,99 EUR
149,00 EUR
65,00 EUR
30,99 EUR
95,40 EUR
21,46 EUR
33,99 EUR
19,95 EUR
48,79 EUR
177,99 EUR
33,99 EUR
Preis-Leistung
█ █ █ █ █ █ █
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Preis-Leistungs-Empfehlung

SCUBAPRO Nova Light 720 Wide Tauchlampe

Die Nova Light 720 Wide aus dem Hause SCUBAPRO ist eine Tauchlampe mit CREE XML LED Ausstattung. Dabei erreicht die Lampe eine Helligkeit von 720 Lumen und kann bis zu einer Tiefe von 300 Metern eingesetzt werden. Damit eignet sich dieser Tauchlampe sowohl für den Einsatz im Hobby-Tauch-Bereich, als auch für die Verwendung im professionellen bzw. gewerblichen Tauchen. Die Brenndauer der Tauchlampe beträgt ganze 10 Stunden, weshalb sie durch ihre Ausdauer auch während des gesamten Tauchgangs problemlos einsetzbar ist. Der Lichtstrahl der Lampe wird des Weiteren mit bis zu 80º ausgegeben, kann dabei in zwei Stufen zwischen 100% und 50% Stahlkraft variiert werden. Bei einem Preis von nur 91,80 EUR* ist dieses Modell daher unsere Preis-Leistungs-Empfehlung der Tauchlampen.
SCUBAPRO Nova Light 720 Wide
Helligkeit 720 Lumen
Abmessung 14 x 4 cm
Artikelgewicht 322 g
Tauchtiefe 300 Meter
Produktpreis 91,80 EUR*
Brenndauer Bis zu 10 Stunden
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High-End Modell-Empfehlung

Pellor 6000 Lumen Tauchlampe

Pellor 6000 Lumen Tauchlampe
Diese Tauchlampe aus dem Hause Pellor überzeugt durch absolute Top-Leistung. Mit insgesamt 6 PCS CREE XML – L2-Lampeperlen generiert diese Tauchlampe eine maximale Helligkeit von 6000 Lumen (!) . Damit schafft sie auch in Tiefen von bis zu 150 Metern eine extreme Helligkeit zur Erleuchtung der Umgebung oder spezieller Objekte. Durch ihren praktischen Tragegriff liegt die Lampe des Weiteren sicher in der Hand oder kann mit einem Bungee-Strap einfach an der Taucherausrüstung befestigt werden. Mit dieser High-End-Leistung ist die Pellor 6000 zu einem Preis von aktuell 79,99 EUR* unsere High-End-Empfehlung für Profis.
Helligkeit 6000 Lumen
Abmessung 14 x 4 cm
Artikelgewicht 980 g
Tauchtiefe 150 Meter
Produktpreis 79,99 EUR*
Brenndauer Etwa 1,5 bis 3 Stunden
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Niedrigpreis-Empfehlung

Genwiss 3000LM XML- L2 LED Tauchlampe

Wer auf der Suche nach einem möglichst günstigem aber gleichzeitig noch leistungsfähigem Modell ist, dem legen wir die 3000LM XML- L2 LED Tauchlampe der Marke Gewiss ans Herz. Diese erzeugt dabei eine Helligkeit von bis zu 3000 Lumen, was zu einem Preis von 21,46 EUR* ein absoluter Top-Wert ist. Dadurch, dass die maximale Tauchtiefe mit dieser Tauchlampe hingegen „nur“ 30 Meter beträgt, eignet sie sich hingegen vor allem für den Einsatz im Hobby- und Freizeit-Tauchen und -Schnorcheln. Dabei beträgt die Einsatzzeit aufgrund der Brenndauer der Lampe rund 3-4 Stunden laut Angaben des Herstellers. Insgesamt ist dieses Modell daher unsere Niedrigpreis-Empfehlung der Tauchlampen.
Genwiss 3000LM XML- L2 LED Tauchlampe
Helligkeit 3000 Lumen
Abmessung 15,5 x 2,5 x 4,5 cm
Artikelgewicht 172 g
Tauchtiefe 30 Meter
Produktpreis 21,46 EUR*
Brenndauer Etwa 3-4 Stunden
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Das Einsatzgebiet einer Tauchlampe

Tauchlampen, welche auch als LED Tauchlampe oder Unterwasserlampen bezeichnet werden, dienen sowohl beim Schnorcheln, als auch beim Tauchen zur Erkundung und Ausleuchtung der Unterwasserwelten. Die Einsatzgebiete sind dabei genauso vielseitig wie anspruchsvoll, weshalb Du auch bei Deiner zukünftigen Tauchlampe stets auf eine entsprechende Leistungs- und Beanspruchungsfähigkeit der Lampe zurückgreifen solltest.

Auf der einen Seite empfiehlt sich der Einsatz einer Tauchlampe bei tiefen Tauchgängen, was insbesondere auf die Veränderung der gegebenen Lichtverhältnisse in der Tiefe zurückzuführen ist. Die von der Sonne abgegebenen Lichtstrahlen werden nämlich mit zunehmender Tiefe vom Wasser immer weiter gebrochen, weshalb deren Stärke und Intensität in tieferen Wasserschichten stetig abnimmt. Zwar hängt dies auch mit der Klarheit des Wassers, bzw. mit der Verschmutzung der Gewässer, zusammen, das Prinzip der Lichtabsorption im Wasser bleibt jedoch gleichbleibend bestehen.

In tiefen Gewässern und damit tendenziell eher beim Tauchen als beim Schnorcheln ist der Einsatz einer Tauchlampe somit sowohl bei Tag, als auch bei Nacht unerlässlich. Hierbei schafft Die Unterwasserlampe eine verbesserte Orientierung, Farberkennung und Erkundung von Riffen, Unterwasserbergen und -landschaften. Aber auch bei beruflichen Tauchgängen, welche sich beispielsweise mit der Reparatur von Schiffen und Docks beschäftigen, ist die Tauchlampe mittlerweile ein fester Bestandteil der Ausrüstung. Denn nur durch die Unterwasserlampe wird eine sichere und orientierte Fortbewegung Unterwasser überhaupt erst möglich.

Auf der anderen Seite findet die Tauchlampe aber auch im Schnorchelsport ihre Verwendung. Hierbei lässt sich die Lampe insbesondere bei der Erkundung von Wracks, Riffen oder kleinen Unterwasserhöhlen bei Tag oder bei Nacht einsetzen. Felsspalten können somit ganzheitlich ausgeleuchtet werden, was das Erlebnis von Unterwasserwelten weiter intensiviert und einen vollständigen Einblick in die Heimat von Fischen und Meereslebewesen gewährt.

Grundsätzlich dient die Tauchlampe jedoch nicht nur zum Erhellen der Umgebung Unterwasser. Auch die Darstellung von Farben, welche ebenfalls mit zunehmender Tiefe im Wasser an Intensität verlieren, lassen sich durch den Einsatz einer Unterwasserlampe wieder intensivieren und voneinander abgrenzen. Das Einsatzgebiet einer Tauchlampe ist somit durchaus vielseitig, was die Lampe zu einem absoluten Grundbestandteil einer jeden Tauch- und Schnorchel-Ausrüstung macht.

Der Tauchlampe Ratgeber 2017 – Alles, was Du zur Tauchlampe wissen musst

Im Ratgeber Bereich beraten wir Dich umfassend, faktenbasiert und informativ zum Thema Tauchlampe. Hier erfährst Du wichtige Informationen zum Einsatz der Tauchlampe, zum Kauf sowie der richtigen Pflege des Produktes. Außerdem beantworten wir Dir im Folgenden Fragen wie:

  Lässt sich die Tauchlampe nur zum Schnorcheln und Tauchen einsetzen, oder ergeben sich auch weitere Anwendungsgebiete für das Produkt?

  Was ist der Unterschied zwischen einer LED und einer Halogen-Lampe und welche eignet sich besser zum Tauchen?

  Was sagt der Lumen Wert einer Tauchlampe über die Helligkeit und den Stromverbrauch aus?

Außerdem findest Du im FAQ-Bereich weitere nützliche Hilfestellungen rund um das Thema Tauchlampen und Unterwasserleuchten, die Dich beim Kauf und der Verwendung der Lampe unterstützen sollen.

Für wen eignet sich die Verwendung von Tauchlampen?

Die Tauchlampe findet ihren Anwendungsbereich zumeist bei Nacht- oder Höhlentauchgängen. Aber auch beim Tauchen in tiefen Gewässern, zum Ausleuchten von Unterwasserspalten oder zur Unterstützung beim Unterwasserfilmen lassen sich Tauchlampen hervorragend einsetzen. Doch für wen eignet sich der Kauf einer Tauchlampe überhaupt? Ist dieser Bestandteil der Taucherausrüstung nur für Profis und Berufstaucher geeignet, oder können auch Hobby-Taucher und Schnorchler von den Vorteilen und Eigenschaften einer solchen Lampe profitieren? In diesem Abschnitt gehen wir genau dieser Frage nach und klären, für wen sich die Tauchlampe eignet und welche Arten von Tauchlampen für eben jene Zielgruppe empfehlenswert ist.

1. Höhlentaucher

Entsprechend der Funktion der Tauchlampe eignet sie sich natürlich bestens fr die Verwendung durch Höhlentaucher. Ob Tag oder Nacht, schlechte Lichtverhältnisse findest Du in Unterwasserhöhlen immer vor. Eine Orientierung ohne eine zuverlässige Lichtquelle ist hier nahezu unmöglich. Viele Höhlentaucher greifen daher neben der klassischen Handlampe außerdem auf eine Backuplampe zurück. Also eine zweite Tauchlampe, welche im Notfall oder beim Ausfall der Hauptlampe eine weitere Orientierung ermöglicht. Dieses Backup kann mitunter lebensrettend sein, wenn es um das Tauchen in Höhlen und Spalten geht.

Insgesamt ist es hierbei für den Höhlentaucher wohl beliebig wählbar, ob er auf eine Spot-Lampe oder eine Flood-Tauchlampe zurückgreift. Aufgrund der teilweise engen und verwinkelten Felsformationen empfehlen wir hingegen eher den Einsatz einer Spotlampe, die das helle und fokussierte Ausleuchten des Tauchweges Unterwasser ermöglicht.

2. Berufstaucher

Berufstaucher und Profi-Taucher halten sich oft in tiefen oder verschmutzten Gewässern auf, weshalb auf hierbei eine gute Tauchlampe unverzichtbar ist. Früher wurden in diesem Bereich hauptsächlich Tanklampen eingesetzt, welche nicht wie eine handelsübliche Taschenlampe aufgebaut sind, sondern am Tarierjacket befestigt werden und über ein Stromkabel bis in die Hand des Tauchers reichen.

Inhaltsverzeichnis

Auch die Befestigung der Lampe auf dem Handrücken ist hierbei möglich, weshalb beide Hände grundsätzlich frei und einsatzbereit sind. Heute kommen aber auch Hochleistungs-Tauchlampen mit hohen Lux Werten und Abstrahlwinkeln im kommerziellen Tauchen zum Einsatz. Da es hierbei jedoch weniger um das interessierte Erkunden der Unterwasserwelten, sondern vielmehr um die Durchführung von Arbeiten Unterwasser geht, sollte die Tauchlampe möglichst keine Behinderung darstellen. Das Zurückgreifen auf eine Tanklampe ist daher in der Regel durchaus sinnvoll, wenn es um die Auswahl der richtigen Tauchlampe für Berufstaucher geht.

3. Unterwasserfotografen

Ein weiterer wesentlicher Einsatzort der Tauchlampe ist die Unterwasserfotografie. Denn das Wasser absorbiert mit zunehmender Gewässertiefe Farben wie Rot, Gelb und Grün aus dem Tageslicht. Für den Taucher werden diese Farben damit in zunehmender Tiefe ebenfalls nicht mehr oder nur sehr schwer wahrnehmbar. Um aber auch bei der Unterwasserfotografie kräftige Farben zu gewährleisten, ist der Einsatz einer Tauchlampe überaus sinnvoll. Am besten geeignet ist hierbei die Verwendung einer Floodlampe, welche nicht nur einen einzelnen Spot, sondern eine gesamte Umgebung erhellen und farblich intensivieren kann. Somit werden zum einen tolle und aussagekräftige Panoramabilder, aber auch die Fotografie von kleinen Unterwasserlebewesen in ihrem natürlichen Lebensraum möglich. Je tiefer die Unterwasserfotografie durchgeführt werden soll, desto lichtstärker sollte hingegen auch die Tauchlampe sein, um die Farben vollständig wahrnehmbar zu machen.

Aber auch bei nächtlichen Tauchgängen hilft die Tauchlampe zum erstellen toller Unterwasserbilder. Denn durch das fehlende Sonnenlicht wird sowohl die Orientierung, als auch die Ausleuchtung der Umgebung extrem erschwert. Die Tauchlampe kann dann auch in geringen Wassertiefen den nötigen Unterschied machen.

4. Freizeittaucher

Bestimmte Tauchlampen-Modelle eignen sich aber auch für die Verwendung durch Hobby- und Freizeittaucher. Natürlich ist es in diesem Fall nicht sinnvoll, auf eines der High-End-Lampen zurückzugreifen. Aber dennoch können Einsteiger-Tauchlampen, welche bspw. bis zu einer Tiefe von 30 Metern einsetzbar sind, einen wahren Unterschied bei der Erkundung der Unterwasserwelten machen.

Hierbei können z.B. Felsspalten oder Wracks, genauso wie Riffe beleuchtet und somit besser wahrgenommen werden. Aber auch beim Einsatz einer Unterwasserkamera kann die Tauchlampe Hobby-Tauchern den letzten Schliff ermöglichen, indem die Urlaubs- oder Tauch-Bilder noch farbintensiver oder schärfer abgelichtet werden können. Wie gesagt, im Falle eines Freizeittauchers muss natürlich nicht auf ein teurer Modell zurückgegriffen werden. Lichtstarke Lampen erhältst Du aber heute bereits ab rund 20-30 €, was durchaus sinnvoll ist. Denn die Tauchlampe kann natürlich neben dem tauchen selbst auch an Land multifunktional eingesetzt werden. Daher lohnt sich die Anschaffung auch für gelegentliche Tauchgänge durchaus.

Damit wird deutlich, dass die Tauchlampe im Tauchsport nicht nur für Profis, sondern auch für Gelegenheits- oder Hobbytaucher überaus sinnvoll ist. Daneben kann diese Lampe, welche aufgrund ihres Einsatzortes Unterwasser zu 100% wasserdicht ist, aber auch zum Wandern, Angeln oder Campen eingesetzt werden. Wer sich also ein solches Leuchtmittel anschafft, der ist nicht nur auf das Tauchen fixiert, sondern erhält damit ein multifunktional anwendbares Gerät zu Land und zu Wasser.

Die Sonderformen der Tauchlampe

Zwar sind Tauchlampen bereits Spezialprodukte der Taucherausrüstung, allerdings gibt es auch hierbei wieder weitere Unterscheidungen in Sonderformen. Hierbei möchten wir jedoch nicht auf den Unterschied zwischen Halogenlampen und LED-Tauchlampen, Abstrahlwinkeln oder ähnlichem eingehen (dies geschieht in einem weiteren Abschnitt explizit), sondern vielmehr den Unterschied der Lampenformen erläutern.

1. Die klassische Handlampe als Sonderform der Tauchlampe

Tauchlampen kennen die meisten von uns in Form einer klassischen Taschenlampe. Sie wird also entweder mit einem an der Oberseite der Lampe angebrachten Griff gehalten, oder in Form der klassischen Taschenlampe am Lampenkörper gegriffen. Diese Sonderform der Tauchlampe wird daher auch als Handlampe bezeichnet, da sie ausschließlich in der Hand gehalten und durch den Handgriff gesichert wird. Auch das Anschalten und Ausschalten passiert manuell von Hand. Die Handlampe wird dabei klassisch auch mit Batterien oder einem Akku betrieben, welcher sich im Gehäuse der Lampe befindet. Diese Form der Tauchlampe ist ebenfalls auch am weitesten verbreitet und findet ihre Anwendung im Prof- und Hobby-Tauchsport sowie beim Schnorcheln. Die Handlampe kann des Weiteren auch im Bereich des Wanderns und Campens sowie bei Sportarten wie dem Angeln problemlos und effektiv eingesetzt werden. Denn Niederschläge oder Wasser an sich können der Tauchlampe bekanntlich nichts anhaben. Auch die Schläge auf das Gehäuse der Taucher-Lampe kann diese in der Regel sehr gut abfedern und ist damit ebenfalls überaus stabil und robust für sämtliche Outdoor-Aktivitäten geeignet.

2. Die Tanklampe als besondere Tauchlampe

Die Tanklampe ist eine besondere in eher weniger weit verbreitete Art der Tauchlampe. Diese Lampen-Form wird dabei nicht ausschließlich in der Hand gehalten, sondern kann am Tarierjacket befestigt werden. Aber auch der Aufbau der Lampe ist anders als die klassische Form einer Taschenlampe. Bei der Tanklampe, welche hauptsächlich im Bereich des beruflichen Tauchens eingesetzt wird, kommt eine Konstruktion zum Einsatz, welche aus einem Tank-ähnlichen Behältnis, einem Verbindungskabel sowie einem Lampenkopf besteht. Der Tank, welcher den Akku (also die Stromquelle) der Lampe beinhaltet, wird dabei am Taucherjacket befestigt. Das Kabel wird dann entlang des Armes beispielsweise geführt und schließt letztlich am Lampenkopf dieser Tauchlampe an. Der Lampenkopf wiederum besteht aus einem Griff sowie der Hauptlampe, welche dem Kopf einer klassischen Taucher- oder Taschenlampe gleicht.

Doch warum benutzen Taucher eine Tanklampe, die in der Regel deutlich (!) teurer ist, als ein vergleichbares Modell der klassischen Tauchlampe?

Grundsätzlich bestechen Tanklampen, je nach Größe des Tankes, in dem sich der Akku befindet, durch eine sehr lange Brenndauer. Wer also Tauchgänge mit 2 oder 3 Stunden länge am Stück durchführen möchte, der ist mit einer solchen Tanklampe oft besser aufgehoben, als mit einer Tauchlampe. Allerdings es es heute so, dass die Handlampen sowohl hinsichtlich ihrer Lux-Werte und Abstrahlwinkel, als auch in Bezug auf ihre Brenndauer deutlich optimiert wurden. In den meisten Fällen kostet eine wirklich leistungsstarke Tauchlampe dabei etwa 100 bis 250 Euro, was schon sehr teuer ist. Eine Tanklampe hingegen kostet meist sogar 500 bis 2000 Euro, also teilweise das 10 bis 20-fache. Zusätzlich musst Du mit einem Gewicht von rund 1 bis 2 kg für eine Tanklampe rechnen und diese entsprechend an Deiner Taucherausrüstung befestigen. Das Kabel der Lampe sowie der klobige Lampentank können dabei durchaus störend beim Tauchen hinsichtlich der Bewegungsfreiheit sein. Daher lohnt sich heute der Kauf einer Tanklampe nurnoch in den seltensten Fällen, vor allem Wohl aber im Bereich des technischen Tauchens. Für alle anderen, vor allem Hobby- und Gelegenheitstaucher, ist eine Tauchlampe mit einem kleinen Sicherungsseil wohl durchaus ausreichend.

3. Die Kopflampe als Sonderform der Tauchlampe

Während Du die Tauchlampe sowie die Tanklampe jeweils mit Deinen Händen steuerst und kontrollierst, bietet sich mit einer Kopflampe eine weitere Sonderform oder Alternative zur klassischen Unterwasserlampe. Die Kopflampe oder Maskenlampe kennen viele dabei aus dem Bereich des Bergbaus oder dem Handwerk, wo diese Art von Lampe oft bei unterirdischen Bauarbeiten eingesetzt wird. Der Vorteil einer am Kopf befestigten Tauchlampe ist insbesondere, dass Du zu jeder Zeit Deine Hände vollständig frei hast. Des Weiteren wird durch Deine Kopfbewegung der Lichtkegel immer auf den Punkt gerichtet, welchen Dein Blickfeld aktuell fokussiert. Dies kann besonders bei der Erkundung einer Unterwasserhöhle durchaus sinnvoll und hilfreich sein.

Allerdings hat die Kopflampe auch einige Nachteile im Vergleich zur Tanklampe und der klassischen Tauchlampe. Kopflampen sind nämlich zum einen meist nicht so lichtstark wie vergleichbare herkömmliche Handlampen. Auch die maximale Wassertiefe ist nur in seltensten Fällen auf eine Tiefe über 30 oder 40 Meter ausgelegt. Hinzu kommt die Aussteuerung des Lichtkegels bzw. Abstrahlwinkels, welcher ebenfalls zumeist nur bedingt reguliert und angepasst werden kann (meist nur zwischen hell, sehr hell und gedimmt zu variieren). Hinzu kommt des Weiteren die Helligkeit der Lampe, welche ebenfalls nicht mit den Hochleistungen von Tauchlampen und Tanklampen mithalten kann.

Daher eignet sich die Kopflampe meist nur für den Hobby-Bereich oder den Gelegenheitstaucher oder Schnorchler. Dies spiegelt auch die preisliche Positionierung von durchschnittlich rund 20-30 Euro für eine solche Kopflampe als Alternative zur Tauchlampe wieder.

4. Das Tauchlicht als Alternative zur Tauchlampe

Eine der Kopflampe ähnliche Alternative zur Tauchlampe ist das sogenannte Tauchlicht. Dieses entspricht einer Lampe, wie sie beispielsweise auch an Fahrrädern oder Rollern montiert wird. Das Licht wird dabei auf einem Actionkamera-ähnlichen Aufsatz montiert (Dieser muss jedoch auch vorhanden sein, wie dies bspw. bei manchen Schnorchelmaskend er Fall ist) und kann dann in gewisser Weise hinsichtlich der Abstrahlung reguliert werden. Aber auch diese Sonderform der Tauchlampe ist wie auch die Kopflampe eher für den Anfänger-Bereich oder das Schnorcheln ausleget, was sich durch die geringen Lux- und Lumenwerte sowie einen nahezu unkontrollierbaren Abstrahlwinkel bezeugt wird.

Unterscheidung der Tauchlampen Arten

Eine weitere Unterscheidung, einerseits in Bezug auf die jeweilige Lampe selbst, andererseits aber auch bezüglich der Einstellungen der jeweiligen Tauchlampe, ist der Abstrahlwinkel der Tauchlampe. Hierbei wird weiterhin unterschieden zwischen einer Spot-Lampe oder Spot-Strahlung und einer Flood-Lampe bzw. Flood-Strahlung.

1. Die Spot-Tauchlampe

Einige Tauchlampen sind insbesondere auf die Lichtstrahlung mit einem Winkel zwischen 5 und 20 Grad ausgelegt. Der in der Lampe verbaute Reflektor bündelt das Licht quasi und schränkt somit den Lichtkegel ein. Die Tauchlampe strahlt somit hell auf einen bestimmten fokussierten Punkt beim Tauchen. Aber auch das Anstrahlen einer Fläche eben im Winkel zwischen 5 und 20 Grad ist ebenfalls möglich, wobei jedoch die Helligkeit des Lichtes im Vergleich zum starken Fokus etwas geringer ist (Abhängig von den Lux- und Lumen-Werten der Tauchlampe).

2. Die Flood-Tauchlampe

Insbesondere bei der Unterwasserfotografie ist es wichtig, dass die gesamte Umgebung durch die Lampe ausgeleuchtet wird. Eine für diese Form der Fotografie nutzbare Lampe ist somit eine Floodlampe, welche durch einen Flood-Reflektor über einen vergrößerten Abstrahlwinkel des Lichtes verfügt. Somit wird die gesamte Umgebung weit ausgeleuchtet, jedoch nicht so stark hell und fokussiert, wie dies bei einer Spot-Beleuchtung durch die Tauchlampe der Fall ist. Für das Filmen und Fotografieren von Unterwasserwelten ist diese Art der Tauchlampe besonders passend und hilfreich.

Neben der Unterscheidung der einzelnen Tauchlampen ist eine Sache des Weiteren anzumerken: Insbesondere beim Tauchen in Unterwasserhöhlen oder bei Nachttauchgängen, also dann, wenn eine Orientierung ohne Tauchlampe nicht weiter möglich ist, ist das Mitführen einer sogenannten Backuplampe (also einer Ersatzlampe) unerlässlich. Fällt die Hauptlampe beim Tauchen in einer Unterwasserhöhle oder bei Nacht nämlich aus, ist eine Orientierung nicht mehr möglich. Bei einem Aufenthalt in einer Höhle kann dies zu einer absoluten Not-Situation führen, die für Dich als Taucher lebensbedrohlich sein kann. Deine Backup-Lampe muss daher kein absolutes High-End-Modell sein, sollte aber im Notfall funktionieren und Dir das Tauchen in Sicherheit ermöglichen.

Die Erklärung des Zusammenhangs von LUX und Lumen

Bei der Suche nach der passenden Tauchlampe stolpern wir schnell über Begriffe wie LUX, Lumen oder einen Abstrahlwinkel. Insbesondere für Neulinge im Tauchsport können diese Wert schnell für Verwirrung sorgen. In diesem Abschnitt erklären wir Dir daher, was die drei Werte bedeuten und wie genau sie bei der Verwendung einer Tauchlampe zusammen hängen.

Der LUX-Wert beschreibt grundlegend die Beleuchtungsstärke einer (Taucher-)Lampe. Dieser Wert gibt also an, welcher Lichtstrom (hier sprechen wir dann vom sogenannten Lumen-Wert, der im Folgenden auch nochmal genauer erläutert wird) auf welche Flächengröße (gemessen in qm) einfällt. In diesem Punkt kommt ebenfalls der Abstrahlwinkel einer Tauchlampe ins Spiel der aussagt, in welchem Winkel das Licht aus dem Lampenkopf auf eine Fläche ausgestrahlt wird. Somit beschreibt dieser Winkel auch den Durchmesser des Lichtkegels beim Auftreffen auf eine Fläche. Natürlich variiert diese Fläche mit zunehmenden Abstandsentfernung der Tauchlampe je nach Abstrahlwinkel.

Die Werte LUX (Beleuchtungsstärke), Lumen (Lichtstrom) und Abstrahlwinkel (Größe der Lichtkegelfläche) können und sollten also nicht separiert voneinander betrachtet werden, sondern beschreiben eher in Kombination die Stärke und Leuchtleistung einer Tauchlampe.

Warum eine LED Tauchlampe Sinn macht

Wichtigster Faktor bei der Einschätzung und Bewertung einer Unterwasser- oder Tauchlampe ist ihre Helligkeit Unterwasser. Am häufigsten zum Einsatz kommt daher zumeist eine LED Tauchlampe, bzw. eine LED Unterwasserlampe, da diese Form des Leuchtmittels sowohl stark und hell leuchtet, gleichzeitig aber auch energiesparender ist. Damit ist auch die Ausdauer einer LED-Lampe durchaus länger als dies beispielsweise bei einem Halogen-Leuchtmittel der Fall ist. Auch die Leuchtweite ist bei einer LED-Tauchlampe deutlich höher als bei anderen vergleichbaren Leuchtmitteln, was ebenfalls für den Einsatz einer LED-Lampe bei Tauch- und Schnorchelgängen spricht.

Die Lichtstärke einer Tauchlampe – Der Lumen-Wert entscheidet

Im Bereich der Tauchlampen wird der Wert, bzw. die Stärke und Helligkeit der Lampe über den sogenannten Lumen-Wert gemessen. Dieser Wert misst dabei den Lichtstrom eines Leuchtmittels und beschreibt dabei, wie viel Licht eine Lampe abgeben kann. Was früher somit noch mit Watt beschrieben wurde, wird heute über den entsprechenden Lumen-Wert zur Beschreibung der Helligkeit einer Tauchlampe beschrieben.

Die Tauchlampe ist dabei grundsätzlich eine sogenannte Reflektorlampe. Das heißt, dass sie nicht wie eine Glühbirne eine Rundumstrahlung, sondern vielmehr ein konzentriertes Licht in einem Strahlenwinkel von rund 70 bis 90 Grad ausgibt. Die Helligkeit des Lichtes einer Unterwasserlampe wird dann in eben diesem Strahlenwinkel gemessen und in Form des Lumen-Wertes zur Bestimmung der Lampenhelligkeit angegeben. Gute Werte einer Tauchlampe liegen dabei im Bereich von 700 + Lumen.

Die Helligkeit einer Tauchlampe in Lumen und der entsprechende Stromverbrauch nach Leuchtmittel in Watt

Lumen-Wert Leuchtdiode (LED) Glühlampe Halogenlampe Energiesparlampe
100 3 Watt 15 Watt 7-8 Watt 3 Watt
200 5 Watt 25 Watt 17 Watt 5 Watt
400 7 Watt 40 Watt 30 Watt 7 Watt
800 12 Watt 65 Watt 60 Watt 14 Watt
1.000 14 Watt 80 Watt 75 Watt 18 Watt
1.500 20 Watt 120 Watt 100 Watt 23 Watt
2.000 25 Watt 150 Watt 125 Watt 28 Watt
2.500 30 Watt 170 Watt 150 Watt 33 Watt
3.000 35 Watt 200 Watt 175 Watt 38 Watt

Die Einstellungsmöglichkeiten der Tauchlampe nach Helligkeit und Abstrahlwinkel

Um die Tauchlampe richtig einstellen zu können und den Lichtstrahl nach der Helligkeit und der Strahl-Breite einstellen zu können, unterscheiden die meisten Modelle diese Einstellungsmöglichkeiten nach Schiebeschaltung und Drehjustierung.

1. Die Einstellung der Helligkeit durch die Schiebeschaltung

Um die Helligkeit einer Tauchlampe einzustellen (natürlich gibt es hierbei auch Ausnahmen, welche über eine andere Funktionsweise verfügen), verfügen die herkömmlichen Tauchlampen über eine Schieberegelung an der Oberseite des Lampengehäuses vor dem Lampenkopf. Damit lässt sich entweder stufenweise oder aufsteigend einstellen, wie hell die Tauchlampe den Lichtstrahl ausgeben soll. Die maximale Helligkeit variier dabei natürlich nach der jeweiligen Leistung der Tauchlampe. Als Referenz kannst Du hier den Lumen- oder den Lux-Wert einer Tauchlampe heranziehen, um die maximale Helligkeit der Lampe bereits vor dem Kauf zu bewerten.

2. Die Einstellung des Abstrahlwinkels mittels Drehjustierung

Um den zuvor in der Helligkeit regulierten Lichtstrahl hinsichtlich seines Abstrahlwinkels einzustellen, verwenden die meisten Tauchlampen den Lampenkopf als drehbaren Bestandteil der Lampe. Dabei wird der Reflektor entweder geöffnet, um eine Art Flutlicht auszugeben, oder geschlossen, wodurch sich der Lichtstrahl bündelt und fokussiert. Mit einer Bündelung des Lichtstrahles wird dieser außerdem heller, leuchtet aber nur auf ein Objekt und nicht auf die gesamte Umgebung. Natürlich gibt es dabei ebenfalls einige Zwischenpositionen mit halb geöffnetem Reflektor, wobei die nahe Umgebung mit relativ hellem Licht ausgeleuchtet werden kann. Die mögliche Helligkeit hängt aber auch hierbei von der maximalen Leistung der Tauchlampe ab.

Tipp: Nimmt die Leistung der Tauchlampe wahrnehmbar ab, ist es Zeit die Batterien zu tauschen oder den Akku aufzuladen. Generell ist aber auch der Austausch der Akkus der Tauch-Lampe mit der Zeit sinnvoll. Auch der Lampenkopf kann nach einiger Zeit oder mit abnehmender Leistung der Tauchlampe ausgetauscht und erneuert werden. Manche Hersteller wie beispielsweise die Marke Scubapro mit der Tauchlampe Nova Light 720 R Wide und 720 Wide bieten diese Funktion des austauschbaren Lampenkopfes für ihre Lampen an, was ein Pluspunkt bei der Auswahl der passenden Tauchlampe sein sollte.

Halogen- oder LED-Tauchlampe – Welche eignet sich am besten und wo liegen die Unterschiede ?

Im Bereich der Tauchlampen ist zwar die LED-Tauchlampe am weitesten verbreitet, jedoch gibt es auch einige Modelle mit Halogenleuchten. Doch worin liegt der Unterschied zwischen LED und Halogen? Welche der zwei Lampenarten eignet sich am besten für den Einsatz Unterwasser? Und wo liegen die jeweiligen Vorteile und Nachteile der zwei Leuchtmittel? In diesem Abschnitt gehen wir genau diese Fragen nach und beantworten sie für dich.

Grundlegende Voraussetzung für die Wahl des Leuchtmittels ist das Verständnis für die Veränderung der Licht- und Farbverhältnisse mit zunehmender Wassertiefe. In einer Wassertiefe ab 4 Metern wird dabei nämlich zuerst die Farbe Rot für das menschliche Auge immer schlechter bis gar nicht mehr wahrnehmbar. Dies ist darauf zurückzuführen, dass sich das Sonnenlicht mit zunehmender Tiefe weiter bricht und die Farben durch das Wasser absorbiert werden. Tauchen wir noch tiefer, so werden auch die Farben Gelb und Grün immer schwerer bis zur vollkommenen Absorption durch das Wasser geschwächt. Aus diesem Grund setzen wir eine Tauchlampe ein, welche die Farben auch in tiefen Gewässerschichten wieder „reaktiviert“. Die Lampe, welche wir also fürs Tauche einsetzen, muss daher überaus lichtstark sein, um nicht ebenfalls vom Wasser absorbiert zu werden.

1. Die LED-Tauchlampe als gängigste Lichtquelle beim Tauchen

Am weitesten verbreitet ist heute der Einsatz von LED-Tauchlampen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass diese zum einen ein sehr geringes Eigengewicht haben und damit einfach transportiert werden können. Gleichzeitig zeichnen sich LED-Lampen dadurch aus, dass sie eine deutlich längere Leuchtdauer besitzen, also dies bei Halogenlampen der Fall ist.

Wer schonmal mit einer LED-Lampe geleuchtet hat der weiß, dass dieses Licht sehr hell und kühl, also eher weiß/blau wirkt. Neu entwickelte LEDs haben diese „Kindheitskrankheit“ jedoch bereits überwunden und leuchten in warm-weißem bis leicht gelbem Licht, welches auch rötliche Farbe problemlos wiedergibt (dies war bei hellweißen LEDs nur bedingt möglich).

Insgesamt sind LED-Lampen insbesondere im Vergleich zu Halogenlampen deutlich stromsparender. Damit können sie über einen längeren Zeitraum am Stück leuchten. Hinzu kommt, dass LED-Tauchlampen deutlich heller und stärker leuchten, als Halogenlampen. Ein weiterer Vorteil dieser Lampenart.

Damit wird aber auch deutlich, warum die meisten Lampen beim Tauchen auf die LED-Beleuchtung zurückgreifen: Der primäre Fokus der Tauchlampe ist das Ausleuchten der Umgebung oder einzelner Bereiche, auch in weiter Entfernung. Ein langanhaltender starker Lichtstrahl ist daher unerlässlich. Durch die Weiterentwicklung der LED-Technologie kann das nun wärmere Licht aber auch Farben gut wiedergeben, weshalb die Halogenlampe wohl in Zukunft keine weit verbreitete Lösung im Tauchsport mehr sein wird.

2. Die Halogenlampe als Alternative zur LED-Tauchlampe

Insbesondere zur optimalen Wiedergabe von Farben auch Unterwasser empfiehlt sich auch heute noch der Einsatz von Halogenlampen. Somit ist das Einsatzgebiet der Halogen-Beleuchtung beim Tauchen primär im Bereich der Unterwasserfotografie zu sehen. Denn dieses Licht ist sowohl weich, als auch warm und ist damit hervorragend für die Wiedergabe von Farben ausgelegt. Genau diese Anforderung hat auch die Unterwasserfotografie, welche nicht nur auf das praktische Erleuchten der Umgebung zur Orientierung ausgelegt ist. Vielmehr geht es hierbei um das ganzheitliche Einfangen der Unterwasserwelten, wozu auch die Dokumentation von Farbwelten in Form von Bildern gehört.

Die Leuchtdauer der Halogenlampe ist hingegen im Vergleich zur LED-Tauchlampe geringer, was einen Nachteil für lange Tauchgänge beudetet. Allgemeinhin lässt sich also festhalten: LED-Lampen sind perfekt für das allgemeine Tauchen, auch in tieferen Gewässern. Mit ihrem hellen und langanhaltenden Licht leuchten sie die Umgebung klar und deutlich aus und schaffen eine bestmögliche Orientierung unter Wasser. Die Halogen-Tauchlampen hingegen dienen insbesondere im Bereich des Filmens und Fotografierens Unterwasser deutlich besser, da ihr Licht die Farben der Umgebung deutlich besser und naturgetreuer wiedergeben können.

Die wichtigsten Bewertungskriterien beim Kauf einer Tauchlampe

Das wasserdichte Gehäuse der Unterwasserlampe: Grundvoraussetzung einer guten Tauchlampe ist ihr wasserdichtes und druckfestes Gehäuse. Da die Lampe über Batterien oder Akkus mit Strom versorgt wird, muss das Eindringen von Wasser hierbei dringend vermieden werden. Auch beim Tauchen in tieferen Gewässern, wobei sich der Aussendruck auf das Gehäuse erhöht, muss die Aussenhaut der Tauchlampe stets beständig bleiben und darf sich nicht verformen. Dies würde dazu führen, das Wasser in das Innere der Lampe eindringt und diese damit unbrauchbar wird.

Auch die Anbringung von Dichtungen an den verstellbaren Teilen und Öffnungen der Tauchlampe ist entscheidend, da hierbei ebenfalls präventiv gegen das Eindringen von Wasser vorgesorgt wird.

Der Lumen-Wert der LED Tauchlampe: Wie bereits zuvor beschrieben, wird die Leuchtkraft einer LED Tauchlampe nicht mehr in Watt, sondern über ihren Lumen-Wert gemessen. Hierbei gilt entsprechend: Je höher der Lumen-Wert, desto stärker ist die Leuchtkraft und -intensität der Unterwasserlampe auch in tieferen Gewässerschichten. Ein Wert von 700 Lumen und mehr ist dabei als guter Lichtwert einer Tauchlampe zu bewerten.

Die Robustheit der Tauchlampe: Sowohl im beruflichen Tauchen in Docks oder an Schiffen, als auch beim Freizeit-Tauchsport ist die Robustheit der Tauchlampe überaus wichtig. Denn scharfe Felskanten oder Riffe können der Aussenhaut der Lampe schnell einen gewissen Schaden zufügen. Das die Tauchlampe dabei zu Bruch geht oder Schaden nimmt, sollte daher durch eine robuste Aussenhaut vermieden werden.

Häufig werden dabei auch Gummi-Teile als Schlagschutz an der Tauchlampe angebracht, wodurch diese auch beim Aufschlagen auf eine Harte Oberfläche Unterwasser keinen Schaden erleidet oder gar aufbrechen und damit unbrauchbar würde.

Das Gewicht der Tauchlampe: Bekanntlich ist das Gewicht von Gegenständen und Körpern Unterwasser deutlich geringer, zumindest in der Wahrnehmung, als an der Wasseroberfläche und damit an Land. Nichtsdestotrotz sollte eine Tauchlampe immer so leicht wie möglich sein, um den Umgang und das Handling mit der Lampe stets so komfortabel wie möglich zu gestalten.

Durch ein geringes Eigengewicht lässt sich die Unterwasserlampe einfach am Körper oder in der Hand transportieren oder verwenden, bildet also keinen zusätzlichen Ballast oder eine Behinderung beim Tauchen und Schnorcheln.

Die Handhabung der Unterwasserlampe: Die Verwendung einer Tauchlampe sollte ebenfalls so einfach wie möglich gestaltet sein. Die Top-Modelle im Tauchlampen Produkt-Vergleich verfügen daher zumeist lediglich über die Funktion des An- und Ausschaltens der Taschenlampe über eine Drehfunktion oder einen Druckknopf. Des Weiteren wird die Regulierung des Lichtkegels in Größe und Intensität ebenfalls entweder stufenweise oder mit einer Drehregulierung angepasst. Der einfache und intuitive Umgang mit der Tauchlampe Unterwasser schafft damit eine weitere Sicherheit, da wir uns vollständig auf das Tauchen und Schnorcheln sowie unsere unmittelbare Umgebung konzentrieren können und den Fokus nicht auf unnötige Funktionen der Tauchlampe richten müssen.

Sämtliche Modelle im Tauchlampen Vergleich verfügen über eben diese dargestellten Kriterien und Faktoren einer guten Unterwasserlampe. Die spezifischen und individuellen Ausprägungen der einzelnen Faktoren findest Du dabei übersichtlich gegenübergestellt im großen Tauchlampen Vergleich dieser Seite.

Wie Du selbst einen Tauchlampen Test durchführen kannst

Zuvor haben wir Dir bereits gezeigt, warum sich der Kauf einer Tauchlampe im Internet in jedem Fall im Vergleich zum stationären Handel wie Fachgeschäften oder Märkten lohnt. Doch einen kleinen Nachteil hat auch der Kauf der Tauchlampe im Internet: Vor der Bestellung Deiner Tauchlampen kannst Du diese nicht physisch in die Hand nehmen und überprüfen, ob diese tatsächlich Deinen Anforderungen bspw. an die Materialverarbeitung oder ähnliches entsprechen. Hier möchten wir Dir daher zeigen, wie Du auch ohne das Produkt in der Hand gehalten zu haben einschätzen kannst, wie gut die Leuchte tatsächlich ist und wie Du diesen Tauchlampen Test für Dich schon vor dem Kauf durchführen kannst.

Schritt 1: Der faktenbasierte Vergleich der Tauchlampe mit anderen Modellen

Im ersten Schritt kannst Du die Tauchlampen-Vergleichstabelle von tauchmaske.com heranziehen, wo Du einige Top-Modelle faktenbasiert miteinander vergleichen kannst. Hier geht es z.B. um den Vergleich der Lumen- und Lux-Wert, den Verkaufspreis oder das Gewicht der Tauchlampe. Natürlich aber auch um die Anzahl der Leuchtmodi oder das Zubehör, welches im Lieferumfang der Lampe enthalten ist. Des Weiteren kannst Du Dich hier für eine Halogen oder eine LED-Tauchlampe entscheiden, je nachdem, wofür Du die Lampe entsprechend verwenden möchtest (siehe dazu unseren Artikel zum Unterschied von Halogen und LED-Lampen). Aber auch die Faktoren des Akkus wie die Leuchtdauer oder die Ladedauer der Tauchlampe können als entscheide Faktoren im Tauchlampen Test vor dem Kauf für Dich relevant sein.

Anhand dieser Gegenüberstellung einzelner in Frage kommender Lampen und Leuchten hast Du nun die Möglichkeit, Deine Auswahl weiter einzuschränken. Schon vor dem Kauf konntest Du so also einschränken, welche Tauchlampe/n alleine von ihrer Grundleistung zu Deinen Anforderungen passt bzw. passen.

Schritt 2: Die Kundenbewertungen durch Verwender

Bei den meisten Tauchlampen hast Du die Möglichkeit, auf die Erfahrungsberichte von Tauchern zurückzugreifen, welche die Lampe bereits bei Tauchgängen oder beim Schnorcheln getestet haben. Teilweise nur bei einem Tauchgang, manche jedoch bereits über einen längeren Zeitraum. Somit wird deutlich, welche Versprechen die Lampen in der Praxis halten können und wobei gewisse Einschränkungen beim Tauchen bestehen. Auch diese Meinungen und Erfahrungen kannst Du in Deinen Tauchlampen Test mit integrieren, bevor Du Dich für die Bestellung einer Leuchte entscheidest.

Schritt 3: Der Tauchlampen Test vor der ersten Verwendung

Hast Du Dich nun für eine passende Tauchlampe entschieden und diese bestellt, so kannst Du sie nun physisch anfassen und auf die Probe stellen. Hierbei sind Fragen sinnvoll wie:

  • Entspricht die Lampe optisch den Produktbildern des Herstellers?
  • Entsprechen die verwendeten Materialien den Angaben des Herstellers?
  • Ist die Lampe überhaupt funktionsfähig und somit potenziell einsatzbereit?
  • Ist im Lieferumfang neben der Lampe auch der passende Akku und die Ladestation enthalten?
  • Hat die Tauchlampe bereits vor der Verwendung Mängel oder Bruchstellen?

etc..

Die Überprüfung dieser Aspekte ist natürlich zum einen deshalb wichtig, damit Du Dir über die Eignung der Tauchlampe für Dich als Taucher im Klaren werden kannst. Zum anderen ist aber auch wichtig, dass die Garantie und die Möglichkeit der Rücksendung in Anspruch genommen werden kann. Ist die Lampe nämlich bereits vor dem ersten Tauchgang beschädigt oder weist Produktionsfehler und potenzielle Bruchstellen auf, so solltest Du sie direkt wieder zurücksenden – Auch wenn sie sonst Deinen Anforderungen zu 100% entspricht.

Hat die Tauchlampe bis hier hin Deinen Tauchlampen Test bestanden, so ist sie im nächsten Schritt bereit für die Anwendung unter realistischen Bedingungen im Salz- oder Süßwasser.

Schritt 4: Die Verwendung der Tauchlampe beim Tauchen unter realen Bedingungen

Im letzten Schritt Deines Tests kannst Du die Tauchlampe auf Herz und Nieren auf die Probe stellen. Je nach eigenen Möglichkeiten kannst Du hier z.B. die Brenndauer oder die maximale Tauchtiefe, die Verstellbarkeit der Helligkeit sowie des Abstrahwinkels überprüfen.

Natürlich solltest Du Deine neue Tauchlampe nicht unnötig auf den Boden werfen oder in irgendeiner Form beschädigen, nur um ihre Stabilität und Robustheit zu überprüfen. Jedoch solltest Du auch nicht zu zaghaft mit Deiner Leuchte umgehen. Denn insbesondere in Notsituationen können Tauchlampen wahre Lebensretter zur Orientierung Unterwasser sein. Eine fehlende Funktionalität oder Stabilität wäre in diesem Fall auch für Dich durchaus gefährlich. Daher gilt: Lieber vorher getestet, als nachher Probleme mit der Tauchlampe zu haben.

Mit diesen vier Schritten ist es Dir also problemlos möglich, die Tauchleuchte auf die Anwendung in der Praxis hin zu überprüfen. Gleichzeitig lernst Du aber auch den richtigen Umgang mit der Lampe. Denn besonders bei der Verwendung dicker Neoprenhandschuhe kann die Einstellung und das Handling der Lampen Unterwasser durchaus schwierig werden. Eine geübte Hand im Umgang mit der Tauchlampe kann da durchaus hilfreich sein.

FAQ’s zum Thema Tauchlampen und dem korrekten Umgang mit dem Produkt

Darf ich eine Tauchlampe im Handgepäck auch im Flugzeug transportieren?

Tauchlampe Ratgeber 2017

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