Schwimmbrille Kaufratgeber und Vergleich 2017

Um die Augen in Salz- oder Chlorwasser optimal schützen und die Konzentration vollständig auf das Schwimmen richten zu können, empfiehlt sich der Einsatz einer Schwimmbrille. Die nachfolgende Auflistung vergleicht aktuelle Top-Produkte im Bereich der Schwimmbrillen miteinander, um Dich bei der Auswahl eines zu Deinen Bedürfnissen passenden Modells zu unterstützen.

Aktuelle Schwimmbrillen-Modelle 2017 in der Übersicht

Empfehlung
ProduktIncite Nutrition Schwimmbrillearena Nimesis X-Fit Schwimmbrille#DoYourSwimming »Orca« SchwimmbrilleEVEREST FITNESS SchwimmbrilleAqua Sphere Kaiman SchwimmbrilleLimuwa Schwimmbrille DELUXE
ProduktbildIncite Nutrition innovative Schwimmbrillearena Nimesis X-Fit SchwimmbrilleDoYourSwimming »Orca« SchwimmbrilleEVEREST FITNESS SchwimmbrilleAqua Sphere Schwimmbrille KaimanLimuwa Schwimmbrille DELUXE
Weitere Eigenschaften
  • Schwimmbrille mit kostenloser Schutzhülle, Nasenklammer und 2 Paar Ohrstöpseln
  • Schwimmbrille verfügt über 20mm versiegelte Gummiform
  • Lebenslange Geld-Zurück-Garantie für das Modell der Marke Incite Nutrition
  • Schwimmbrille geeignet für den Fitness- oder Freizeitschwimmer-Bereich (Hobby- und Freizeit)
  • Einfaches Versteilsystem an der Brille, das während des Tragens justiert werden kann
  • Verwendung von antiallergenem Silikon
  • UV Schutz, Antifog-Beschichtung, PVC frei, ohne zusätzliche Weichmacher
  • Großes Sichtfeld für mehr Sicherheit, UV-Schutz und robuste Qualität in ausgefallenen Designs und Farben
  • Schwimmbrillen sind mit Schnellverschluss-System (Quick-Release-System) versehen
  • Im Lieferumfang enthalten ist eine hochwertige Hart-Kunststoff-Designerbox für den sicheren und bequemen Transport
  • Aus qualitativ hochwertigen Materialien gefertigt
  • Zuverlässiger Schutz vor eindringendem Wasser
  • Einstellbares Kopfband plus drei kostenlose austauschbare Nasenbrücken für optimale Passform
  • 2-jährige Zufriedenheitsgarantie
  • 100% UV-Schutz
  • Softframe Schwimmbrille
  • An beiden Seiten der Brille verstelbares Siliconband Plexisol-Gläser angebracht
  • Breites und auch elastisches Kopfband
  • Schwimmbrille geeignet für Erwachsene
  • Leicht verstellbarer Nasensteg, getönte Gläser, 100% UV-Schutz und antibeschlag
Kundenbewertung4.5 Stars

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(100 Bewertungen)

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(66 Bewertungen)

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(346 Bewertungen)

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Preis14,99 EUR23,00 EUR9,99 EUR10,90 EURab 10,57 EUR6,99 EUR
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Die Schwimmbrille – Eine Kurzbeschreibung des Produktes

Unter einer Schwimmbrille versteht man in der Regel einen Augenschutz in Form einer Brille, die den Kontakt des Wassers mit Deinen Augen verhindern soll. Dies in erster Linie, um Deine Augen vor Reizungen zu schützen, wie sie durch im Wasser befindliche Stoffe wie Chlor, Salz oder auch Verschmutzungen oftmals hervorgerufen werden. Zusätzlich wird das Auge vor zunehmenden Wasserdruck geschützt, etwa beim Tauchen oder beim Sprung in das kühle Nass.

Zusätzlich soll die Schwimmbrille Verletzungen verhindern, die Du durch im Wasser schwimmende Gegenstände erleiden kannst. Zum Beispiel durch kleine Plastikteile oder Holzsplitter, die Du häufiger in Badeseen antreffen wirst. Da diese Teile für Dich im Wasser schwer zu sehen sind, reagiert der natürliche Schließreflex Deines Auges oftmals nicht oder zu spät auf dererlei Gefahren, was zur Verletzung Deines Sehorgans führen kann.

Eine weitere Aufgabe der Schwimmbrille ist die Sichtverbesserung. Da das Licht nicht direkt an Deinem Auge vom Wasser gebrochen wird, sind Deine Sichtverhältnisse mit einer Schwimmbrille zumeist erheblich besser. Gerade für Berufs-, Sport- und Freizeittaucher ist die Sichtverbesserung durch eine Schwimmbrille elementar.

Ein kurzer Streifzug durch die Geschichte der Schwimmbrille

Die ersten Schwimmbrillen wurden Erzählungen nach im 14ten Jahrhundert verwendet. Damals nutzten persische Taucher bei ihren Tauchgängen eine Art Brille mit Gläsern aus Schildpatt, einer dünn geschliffenen und polierten Hornschuppe aus dem Rückenpanzer von Schildkröten. Vergleichbare Brillen sind auch auf einem Gemälde aus dem 16ten Jahrhundert zu sehen, auf welchem venezianische Korallentaucher zu sehen sind.

Natürlich handelte es sich bei diesen frühen Schwimmbrillen noch lange nicht um wasserdichte Gestelle, sie sollten lediglich die Augen vor Verletzungen durch scharfe Steine und Wassertiere schützen und den Blendeffekten durch die Sonne beim wieder auftauchen lindern. Die damaligen Taucher waren oft stundenlang damit beschäftigt, den Meeresboden nach wertvollen Funden wie Korallen, Muscheln und ähnlichem abzusuchen. Entsprechend gereizt waren dann auch ihre Augen.

Der erste Wettkampfschwimmer, der bei seinen Wettkämpfen mit einer Schwimmbrille angetreten ist, war Thomas Burgess. Ein Hochleistungsschwimmer, der es 1911 schaffte, den Ärmelkanal schwimmend in beide Richtungen zu durchqueren. Auch seine Schwimmbrille diente nur dem Schutz der Augen vor den Wellen und dem damit verbundenen Spritzwasser, wasserdicht war sie noch nicht.

Die erste wirklich wasserdichte Schwimmbrille wurde 1926 von Gertrude Ederle verwendet, die bei ihrer Durchquerung des Ärmelkanals eine Motorradbrille trug, welche Sie mit Paraffin abgedichtet hat.

Die ersten Patente für wasserdichte Schwimmbrillen stammen aus der Zeit von 1930 und 1936, beides Modelle, die in späterer Zeit zu wasserdichten Schwimm- und Taucherbrillen weiterentwickelt wurden. Die erste auf Gummi basierende wasserdichte Schwimmbrille kam in den 1950er Jahren auf den Markt. Sie wurde unter anderem auch von der Kanalschwimmerin Florence Chadwick verwendet.

Was macht eine Schwimmbrille aus?

Zunächst musst Du wissen, dass eine Schwimmbrille nur bedingt etwas mit einer Taucherbrille zu tun hat. Eine Taucherbrille ist so konzipiert, dass Du durch das Ein- und Ablassen von Luft den Druck in der Tauscherbrille regulieren kannst. Diese Option hast Du bei einer Schwimmbrille nicht.

Daher ist die Schwimmbrille ausschließlich für die Nutzung an der Wasseroberfläche oder in geringen Tiefen bis maximal zwei Meter geeignet. Gehst Du mit einer Schwimmbrille tiefer, bildet sich ein Unterdruck, was zu geplatzten Äderchen im Augapfel und im schlimmsten Fall sogar zu einer Ablösung Deiner Netzhaut führen kann.

Die Funktionsweise einer Schwimmbrille ist relativ einfach. Im Prinzip wird auf jedes Auge eine kleine durchsichtige Kuppel gelegt, die in den meisten Fällen aus Kunststoff, in eher seltenen Fällen aus Glas gefertigt ist. Um die Kontaktstellen zwischen der Schwimmbrille und Deiner Haut ideal abzudichten, befindet sich am Rand der Schwimmbrille ein Dichtungsring, der normalerweise aus flexiblen Silikon gefertigt ist.

Um ein Ablösen von Deiner Haut oder ein Verrutschen der Schwimmbrille zu vermeiden, ist es erforderlich diese zu fixieren und festzuhalten. Diese Aufgabe übernimmt das Gummi-Kopfband, welches links und rechts an der Schwimmbrille angebracht und über den Hinterkopf gespannt wird, wenn Du die Brille aufziehst.

Damit Deine Schwimmbrille auch absolut wasserdicht ist, solltest Du sie vor dem Kauf auf ihre Passgenauigkeit prüfen. Sie sollte an allen Berührungspunkten fest auf Deiner Haut sitzen, ohne dabei eine schmerzende Druckstelle zu verursachen. Da bei Dir wie auch bei jedem anderen Menschen die Gesichtsform, der Augenabstand und die Form Deiner Nasenwurzel höchst verschieden sind, kann das Anprobieren durchaus etwas Zeit in Anspruch nehmen, bis Du Deine passende Schwimmbrille gefunden hast. Doch es macht definitiv Sinn, wenn Du hierfür etwas Geduld aufbringst, eine schlecht sitzende Schwimmbrille wird Die schnell den Spaß am Schwimmen verderben.

Worauf solltest Du beim Kauf Deiner Schwimmbrille achten?

Gleich zu Beginn solltest Du Dir die Frage stellen, was genau Du vorhast. Bist Du rein auf das Schwimmen aus, ist der Augenschutz für die Wasseroberfläche definitiv die richtige Wahl. Das ändert sich allerdings schon beim Gedanken ans Tauchen oder Schnorcheln. Wenn Du also mit dem Gedanken spielst, auch mal in tiefere Regionen im Wasser vorzudringen, dann solltest Du zur Taucherbrille greifen. Allerdings ist eine Taucherbrille nur bedingt für Schwimmübungen geeignet, sie ist in der Regel erheblich größer und schwerer als eine Schwimmbrille und würde daher zu einer deutlich höheren Belastung Deiner Nackenmuskulatur sorgen. Auch der Wasserwiderstand würde sich durch die größere Fläche der Taucherbrille erhöhen, was wiederum zu einem erschwerten und somit langsameren Schwimmrhythmus führen würde.

Natürlich spricht nichts dagegen, dass Du Dir beide Varianten zulegst, damit hast Du immer die Möglichkeit hast, die Brille zu wechseln. Je nachdem, worauf Du Lust hast, gehst Du mit der Schwimm- oder der Taucherbrille ins Wasser. So kannst Du auch mit der einen Brille Deiner augenblicklichen Aktion nachgehen, während Du die andere an der Badehose oder am Unterarm befestigst. Auf diese Weise kannst Du jederzeit die Brille wechseln ohne jedes Mal zurück an Land schwimmen zu müssen.

Ein sehr wichtiger Punkt, auf den Du unbedingt achten solltest, ist die Verarbeitung Deiner Schwimmbrille. Natürlich gibt es auf dem Markt jede Menge billige Produkte. Diese sind aber sehr mit Vorsicht zu genießen. Bei solchen Billigbrillen wird oftmals auf ein Mindestmaß an Qualität verzichtet und der Tragekomfort und die Sicherheit für einen günstigeren Preis geopfert. Wenn Du also wirklich intensiv dem Schwimmsport nachgehen möchtest, solltest Du von vornherein etwas mehr Geld in die Hand nehmen und Dir gleich eine Schwimmbrille in einer angemessenen Qualität zulegen.

Auch und besonders beim Kauf einer Schwimmbrille für Deine Kinder ist ein Qualitätsprodukt wichtig. Bei einem Billigmodell fehlen häufig wichtige Merkmale, die jede gute Schwimmbrille innehaben sollte. Beispielsweise ein Antibeschlagschutz, durch welchen das Beschlagen der Sichtgläser verhindert wird, auch wenn Du durch die anstrengenden Schwimmbewegungen ins Schwitzen kommst. Denn was bringt Dir schließlich eine Schwimmbrille, wenn Du nicht siehst wohin Du schwimmst.

Hierzu gleich ein kleiner Tipp: Sollte Deine Schwimmbrille einmal ihren Antibeschlageffekt verlieren, was bei häufiger Nutzung durchaus mal passieren kann, dann hilft es in der Regel die Gläser auf der Innenseite mit etwas Zahnpasta auszuspülen. Ein einfaches Hausmittel mit großer Wirkung. Von sogenannten Antibeschlagsprays solltest Du jedoch die Finger lassen. Der Schutz geht meist mit dem ersten Wasserkontakt verloren. Zusätzlich sind diese Sprays nicht gerade billig und enthalten oftmals auch Chemikalien, die Du garantiert nicht in der Nähe Deiner Augen haben willst.

Auch ein ausreichend flexibles Haltegummi sollte ein guter Augenschutz beim Schwimmen vorweisen können. Ist das Gummi zu straff, weil es zu kurz oder zu unflexibel ist, kann es leicht reißen. Hierbei kann Dir das herumschnalzende Gummi Verletzungen zufügen und in den meisten Fällen geht dabei die Schwimmbrille verloren. Ein weiterer Effekt, der bei einem minderwertigen Gummiband auftreten kann, ist das Ausleiern. Nach ein paarmal Tragen kann das Gummi nicht mehr ausreichend Spannung aufbauen, wodurch die ganze Brille nutzlos wird. Ein Ersatzgummi kostet dann oftmals mehr als die ganze Schwimmbrille.

Schutz für die Augen, nicht nur gegen das Wasser

Wenn Du vorzugsweise in offenen Gewässern schwimmst, also im Freibad, an einem See oder im Meer, dann solltest Du eine Schwimmbrille mit integriertem UV-Schutz wählen. Die Belastung der Augen durch die blendende Sonne wird fast von jedem Schwimmer unterschätzt. Du hast bestimmt auch schon abends nach dem Schwimmen mit brennenden roten Augen zu kämpfen gehabt. Die meisten Schwimmer machen dafür den Chlor-, Salz- oder Schmutzgehalt des Wassers verantwortlich. Ohne Frage können Diese Punkte auch zu gereizten Augen führen, oftmals liegt die Ursache aber auch bei einer Überbelastung der Augen durch UV-Strahlung.

Deine Augen sind von Natur aus so geschaffen, dass sie der Einwirkung durch UV-Strahlen oder Sonnenlicht auch einer längeren Zeit standhalten können. Dabei muss aber klar sein, dass dies nur für eine einfache Strahlendosis gilt. Bewegst Du Dich nun im Wasser, wird die Sonnenstrahlung zusätzlich von der Wasseroberfläche reflektiert, so dass Deine Augen mit einer deutlich höheren Belastung zurechtkommen müssen. Der gefährliche Punkt dabei ist die Tatsache, dass die Sonnenstrahlung nicht einfach zurückgeworfen wird.

Das Wasser und damit auch die Wasseroberfläche sind permanent in Bewegung, wodurch die Wasseroberfläche nicht glatt ist. Durch die Bewegungen wird das nun nicht gleichmäßig reflektierte Sonnenlicht teilweise so gebündelt, das Deine Augen von einem Vielfachen der gewohnten Menge an UV-Strahlung getroffen wird. Durch diese Überbeanspruchung kommt es zu Irritationen Deiner Netzhaut und des Innenauges, was sich oftmals in geröteten und brennenden Augen wiederspiegelt. Wenn Du also oft und lange in offenen Gewässern schwimmst, solltest Du auf keinen Fall auf einen UV-Schutz in Deiner Schwimmbrille verzichten, da sonst die Gefahr einer dauerhaften Schädigung Deiner Augen besteht.

Auch hier ist die Brille Deiner Wahl mit Vorsicht auszusuchen. Viele Modelle täuschen durch getönte Gläser einen UV-Schutz vor. Die Farbe der Gläser steht aber in keinem Zusammenhang mit der Frage, ob ein ausreichender UV-Schutz vorhanden ist oder nicht. Daher solltest Du Dich immer genauestens informieren, ob und wenn ja welchen UV-Schutz eine Schwimmbrille zu bieten hat. Natürlich ist ein ausreichender UV-Schutz in Kombination mit getönten Gläsern die ideale Lösung, da in diesem Fall Deine Augen vor der UV-Strahlung und vor starken Blendeffekten geschützt werden.

Welche Unterschiede gibt es bei Schwimmbrillen?

Dass es die Schwimmbrille in allen möglichen Farben und Formen zu kaufen gibt, ist für Dich bestimmt nichts Neues. Daher widmen wir uns hier zunächst einmal den generellen Unterschieden bei den verschiedenen Schwimmbrillen.

Die Schwedenbrille

Eines der einfachsten und effektivsten Modelle ist die Schwedenbrille. Bei dieser recht schlichten Schwimmbrille hat sich der Entwickler definitiv auf das wesentlichste beschränkt, das Ergebnis ist ein zweckmäßiger und sehr leichter Augenschutz, welcher bei Wassersportlern sehr beliebt ist.

Im Prinzip besteht die Schwedenbrille aus zwei wasserdichten Schutzgläsern, welche mit zwei Gummibändern verbunden sind. Ein längeres Gummiband, welches über den Hinterkopf gespannt wird und so die Schwimmbrille fixiert, das zweite, wesentlich kürzere Gummiband liegt über Deiner Nase und hält die beiden Schutzgläser zusammen.

Durch das geringe Gewicht und die flexible Einsatzmöglichkeit ist die Schwedenbrille vor allem bei Wettkämpfen beliebt. Sie bietet ein ausgesprochen gutes Sichtfeld, so dass Du Deine Konkurrenten immer gut im Blick hast. Für das Tragen bei länger dauernden Schwimmeinheiten sind sie aber nur bedingt geeignet, das sie nicht den idealen Tragekomfort bietet wie beispielsweise eine Schwimmbrille mit Nasenflügeln oder einem festen Mittelstück. Der Grund liegt in der fehlenden oder nur gering ausgeprägten Polsterung und dem Umstand, dass praktisch direkt in den Augenhöhlen sitzen.

Die Saugnapfbrille

In diese Sparte fallen alle Schwimmbrillen, die über eine Silikonpolsterung verfügen und sich praktisch am Auge festsaugen. Die Variationen dieser Modellgruppe sind sehr breit gefächert. Du bekommst die Saugnapfbrille mit allen erdenklichen Gläserformen, Verspiegelungen und Tönungen. Der große Vorteil bei dieser Modellart sind die zahlreichen Anpassungsmöglichkeiten. Diese reicht vom variablen Nasensteg bis hin zu verstellbaren Kopfbändern mit unterschiedlichen Breiten. Dadurch lassen sie sich gut an nahezu jede Gesichtsform anpassen.

Die Saugnapfbrille wird bevorzugt von Sportlern genutzt, die über längere Zeit auf den Schutz ihrer Augen angewiesen sind. Durch den deutlich höheren Tragekomfort und das relativ geringe Gewicht, wird sie von ihrem Nutzer oftmals schon nach kurzer Zeit gar nicht mehr wahrgenommen. Speziell bei Triathleten ist diese Variante sehr beliebt, das sie sowohl bei der Schwimmetappe, als auch bei der nachfolgenden Fahrradetappe getragen werden kann. Sie sitzt sehr stabil, bietet einen sehr guten Schutz und sorgt für ein ausreichend gutes Sichtfeld.

Der Nachteil dieser Version ist der Saugnapfeffekt. Dadurch entsteht am Auge ein geringer aber permanenter Unterdruck, was zu Sehstörungen und Kopfschmerzen führen kann. Zusätzlich solltest Du beim Kauf einer Saugnapfbrille unbedingt auf ein Qualitätsprodukt zurückgreifen. Bei günstigen Modellen wird oftmals ein Übermaß an Weichmachern verwendet, welche mit der Zeit wieder ausgedünstet werden. Die dabei entstehenden Dämpfe können bei längerer oder wiederholter Einwirkung auf Deine Augen zu Sehstörungen und Entzündungen führen.

Die Schwimmmaske

Eine Schwimmmaske unterscheidet sich von ihrem Aufbau erheblich von den anderen Modellen. Hier bilden die Sichtgläser, der Rahmen und das Verbindungsstück zwischen den Gläsern eine feste Einheit mit einem breiten Silikonrand. Rein optisch ähnelt sie mehr einer Taucherbrille, ist jedoch rein als Schwimmbrille konzipiert und daher auch nur für eine Tiefe von bis zu zwei Metern zu empfehlen.

Da sich die Silikonabdichtung bei einer Schwimmmaske auf eine erheblich größere Aufliegefläche verteilt, ist der Tragekomfort bei diesem Modell um einiges besser als bei den Schwimmbrillen mit einer kleineren Aufliegefläche. Ähnlich wie bei der Saugnapfbrille bildet sich in Deiner Schwimmbrille ein leichter Unterdruck, durch welche der Silikonrand auf die Haut gepresst wird und dadurch für die notwendige Abdichtung sorgt.

Auch wenn der Tragekomfort bei dieser Schwimmbrille sehr viel besser ist, als bei den anderen Modellen, verfügst Du bei einer Schwimmmaske dadurch über ein geringeres Sichtfeld und eine geringere Flexibilität. Wenn Du Dir eine Schwimmmaske zulegst, solltest Du daher von vornherein ein gut sitzendes Modell aussuchen, die Möglichkeiten diesen Augenschutz im Nachhinein zu verstellen sind ausgesprochen gering.

Ein weiterer Vorteil der Schwimmmaske ist der Umstand, dass sie sich sehr gut für das Schnorcheln eignet. Bei vielen Schwimmmasken gehört die Fixierhilfe für einen Schnorchel schon zum Lieferumfang. Ist dies nicht der Fall, lässt sie sich in der Regel schnell und einfach nachrüsten. Allerdings solltest Du die Schwimmmaske nur für Schnorchelgänge nutzen, bei denen Du dicht an der Wasseroberfläche verweilst. Wenn Du tiefer tauchen willst, ist eine Taucherbrille die bessere Wahl.

Eine Schwimmbrille mit Sehstärke

Wenn Du auf eine Sehhilfe angewiesen bist, dann hast Du bei einer Taucher- oder Schwimmbrille oft das Problem, das Du Deine Brille nicht darunter tragen kannst. Es finden sich zwar einige Schwimmbrillen, die genug Platz für eine Brille bieten (zum Beispiel die Schwimmmaske), allerdings birgt das Tragen einer Brille unter dem Augenschutz gewisse Tücken.

Durch das anstrengende Schwimmen kommst Du in den Bereichen, welche vor dem Wasser geschützt sind, leicht ins Schwitzen. Das hat zur Folge, dass Deine Brille schnell beschlägt und Du mehr oder weniger im Blindflug durch das Wasser pflügst. Es dürfte nicht erforderlich sein, Dir zu erläutern, welche Gefahren daraus entstehen können.

Natürlich kannst Du auch Kontaktlinsen zu Hilfe nehmen um im beziehungsweise unter dem Wasser die optimale Sicht zu haben. Wenn die Schwimmbrille dann aber mal verrutscht oder Deine Augen auf andere Weise mit dem Wasser in Kontakt kommen, läufst Du schnell Gefahr die eine oder andere Kontaktlinse zu verlieren. Zusätzlich besteht immer das Risiko, das Schmutz oder Chlor zwischen Deine Kontaktlinse und Deine Netzhaut geraten, was zu bösen Entzündungen führen kann.

Die unserer Meinung nach optimale Variante ist eine Schwimmbrille mit Sehstärke. Dazu kannst Du wahlweise Deine Sehstärke in die Schutzgläser Deiner Schwimmbrille schleifen lassen, was mit nicht unerheblichen Kosten verbunden ist. Oder Du legst Dir gleich ein paar Brillengläser mit Deiner Sehschärfe zu, welche dann einfach auf dem Schutzglas Deiner Schwimmbrille angebracht werden (natürlich innen).

Das fixieren der Sichtgläser kann dabei durch eine entsprechende Klemmvorrichtung erfolgen, Du kannst Sie aber auch einfach mittels Kleber anbringen. Die dafür verwendbaren Kleber beeinträchtigen die Sichtverhältnisse in keiner Weise und lassen sich auch relativ einfach wieder ablösen. So kannst Du die Gläser auch in anderen Schwimmbrillen verwenden und musst Sie nicht bei jeder neuen Brille extra anfertigen lassen.

Wenn Du Deine Sehstärke lieber direkt in das Schutzglas schleifen lassen willst, solltest Du auch gleich dafür sorgen, dass die Gläser entspiegelt und mit einem guten UV-Schutz versehen werden. Das Einschleifen selbst sollte kein Problem darstellen, in der Regel ist das für Brillenstärken von -8 bis +8 Dioptrien möglich und kann bei nahezu jeder Art von Schwimmbrille durchgeführt werden.

Worin liegt der Unterschied von Chlorbrille und Schwimmbrille

ChlorbrilleGrundsätzlich besteht im Vergleich von klassischer Schwimmbrille und Chlorbrille kein wesentlicher Unterschied. Vielmehr liegt einer namentlichen Unterscheidung aber die Verwendungsweise der beiden Brillen-Arten zugrunde.

Während die Schwimmbrille starken Wasserwiderständen und Strömungen durch den Vortrieb beispielsweise beim Kraulen stand halten muss, wird eine Chlorbrille häufig lediglich durch Spritzwasser oder geringe Wassermengen beim Untertauchen beansprucht. Somit lässt sich hier bei der Auswahl der richtigen Chlor-Brille festhalten, dass Du nicht notwendigerweise auf eines der Top-Modelle im Bereich der Schwimmbrillen zurückgreifen musst. Diese Form der Schwimmbrille bewegt sich tatsächlich eher im unteren Preissegment, was Du auch an der Gegenüberstellung der Vergleichssieger in der oberstehenden Tabelle feststellen kannst.

Zusammenfassung und Fazit zum Schwimmbrillen Vergleich

Fassen wir nochmals die wichtigsten Punkte und Fakten zusammen.

Die Zweckmäßigkeit beachten

Überleg Dir vor dem Kauf Deiner Schwimmbrille, welche Form von Wassersport Du betreiben willst. Such Dir dann die entsprechende Schwimmbrille für Dich aus. Beachte dass eine Schwimmbrille nur bis zu einer Tiefe von zwei Metern empfehlenswert ist, willst Du tiefer tauchen brauchst Du eine Taucherbrille.

Achte bei der Auswahl Deines Augenschutzes auf die Tragedauer. Bei kurzzeitigen Nutzungen wie etwa beim Wettkampfschwimmen ist eine Schweden- oder Saugnapfbrille besser, bei mittleren und längeren Tragezeiten solltest Du eher zur Saugnapfbrille oder zur Schwimmmaske greifen. Für Schnorchelgänge ist definitiv eine Schwimmmaske die beste Wahl.

Die richtige Passform

Egal für welche Schwimmbrille Du Dich entscheidest, Du solltest vor dem Kauf die verschiedenen Modelle so lange anprobieren, bis Du Deine Schwimmbrille mit der idealen Passform gefunden hast. Hier solltest Du besonnen und mit Geduld herangehen, ein überhasteter Kauf kann Dir später den ganzen Spaß am Schwimmen vermiesen. Such Dir gleich das optimale Modell heraus und Du wirst viel und lange Deine Freude damit haben.

Lass Dich bitte nicht zum Kauf von Billigprodukten verleiten. Auch wenn Dir ein solches Teil im Moment super passt, wird sie schon nach kurzer Zeit unbrauchbar. Mit einem hochwertigen Modell fährst Du letzten Endes günstiger als würdest Du Dir immer wieder ein neues Billigteil kaufen musst. Zudem ersparst Du Dir mit einer guten Schwimmbrille eine Menge Ärger und viel Zeit.

Gute Sichtverhältnisse

Um in den vollen Genuss Deiner Schwimmgänge zu kommen müssen auch die Sichtverhältnisse stimmen. Daher sollte Deine Schwimmbrille immer über eine Antibeschlagbeschichtung, einen UV-Filter und möglichst auch über eine Tönung der Gläser verfügen.

Bist Du auf eine Sehhilfe angewiesen, ist es ratsam Deine Schwimmbrille auf Deine Sehstärke einschleifen zu lassen oder Dir entsprechende Einsätze für Deinen Augenschutz zuzulegen. Das Tragen einer Brille oder von Kontaktlinsen ist zwar prinzipiell möglich, ist aber auch mit erheblichen Komplikationen verbunden, die Dir schnell die Freude am Schwimmen verderben. Achte auch bitte darauf, dass der UV-Schutz im Falle eines Schleifens Deiner Gläser erneuert wird.

Noch ein paar Tipps

Bewahre Deine Schwimmbrille möglichst immer in einem Etui auf, wenn Du sie nicht brauchst. Das verhindert Kratzer und erhöht die Lebensdauer.

Sollte der Antibeschlagschutz mit der Zeit nachlassen, kannst Du ihn einfach durch das Ausspülen mit Zahnpasta erneuern. In akuten Fällen hilft es auch die Gläser mit etwas Speichel einzureiben.

Das Haltegummi wird durch den ständigen Kontakt mit chlorhaltigem oder salzigem Wasser sehr beansprucht. Du kannst aber seine Lebensdauer entscheidend verlängern, wenn Du es regelmäßig mit etwas Talg behandelst.

Wir wünschen Dir viel Spaß mit Deiner Schwimmbrille.

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