Schnorchelset Kaufratgeber und Empfehlungen 2017

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Ein Schnorchelset bietet das perfekte Paket für die Erkundung der Unterwasserwelten in Meeren, Seen und Bädern. Der Inhalt eines Schnorchelsets setzt sich dabei zumeist aus einer Taucherbrille, einem Schnorchel sowie Schwimmflossen zusammen. Die einzelnen Komponenten sind also von einem Hersteller und passen folglich hervorragend zusammen. Der Vorteil für Dich: Mit einem Schnorchelset hast Du alles, was Du für das Schnorcheln benötigst. Durch das Set sparst Du außerdem oftmals bares Geld und hast damit eine perfekt aufeinander abgestimmte Schnorchelausrüstung.

Wir haben verschiedene Schnorchelset-Varianten unterschiedlicher Hersteller, Preiskategorien und Umfänge miteinander verglichen und zeigen Dir auf dieser Seite das Ergebnis aus dem Schnorchelset-Vergleich 2017. Außerdem erfährst Du, wie Du selbst einen Schnorchelset Test durchführen kannst, um die Qualität eines Schnorchel Sets zu testen.

Schnorchelset Empfehlungen für 2017

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Was Du mit einem Schnorchelset alles machen kannst

Das Schnocheln ist für viele Badefreunde der erste Schritt in die tieferen Regionen der verschiedenen Gewässer. Du bewegst Dich gleichmäßig über die Wasseroberfläche ohne dabei den Kopf heben zu müssen, atmest ruhig über den Schnorchel und genießt diesen traumhaften Anblick, welches sich Dir in den Tiefen eröffnet. Schon nach einer kurzen Weile wirst Du das Gefühl haben, über eine Landschaft zu schweben, ein Gefühl der vollkommenen Schwerelosigkeit.

Wer einmal daran Gefallen gefunden hat, der wird nie wieder darauf verzichten wollen. Oftmals verlangt das herrliche Tauchgefühl sogar nach mehr und es zieht Dich magisch in die Tiefen, wo Du mit einer richtigen Tauchausrüstung diese Unterwasserwelt hautnah erleben willst, die Du mit Deinem Schnorchelset gestern noch von oben betrachtet hast.

Damit Du den bestmöglichen Einstieg in diese Wunderwelt unter dem Wasserspiegel findest, haben wir hier für Dich einige wichtige Informationen zum Schnorcheln und dem dazugehörigen Schnorchelset gesammelt. Wissenswertes zum Schnorcheln selbst, wichtige Dinge, auf die Du bei Deiner Ausrüstung achten solltest und viele weitere Informationen. Diese sollen Dir bei Deinem Start in das Schnorchelvergnügen helfen, Dir aber auch die Gefahren und Risiken aufzeigen, die mit dieser tollen Freizeitbeschäftigung verbunden sind. Und natürlich dürfen auch einige Tipps und Tricks nicht fehlen, mit denen Du Dir den Aufenthalt im Wasser erheblich angenehmer machst.

Woher kommt das Schnorchelset – Geschichte des Schnorchelns

Die Geschichte des SchnorchelnsSchon seit Urzeiten versuchen Menschen die Geheimnisse der Tiefe zu erkunden. Sobald ein Mensch mit einem Gewässer in Berührung kommt, versucht er auch zu ermitteln, was sich unterhalb der Wasseroberfläche abspielt. Die Tatsache, dass dies in früheren Zeiten unmöglich war, trug maßgeblich zur Entstehung zahlloser Mythen und Geschichten rund um die Tiefen der Meere und Seen bei. Einige der bekanntesten Beispiele sind Loch Ness, der weiße Wal, das Bermudadreieck und viele weitere. Daher verwundert es nicht, dass der Mensch schon seit Tausenden von Jahren nach Mitteln und Wegen sucht, in diese unerforschten Tiefen vorzudringen und die Geheimnisse der Gewässer zu lüften.

In vielen Zeichnungen, Mosaiken und Malereien aus der Antike, also einer Zeit weit vor Christi Geburt, sind zahlreiche Versuche, in die Tiefen der Gewässer vorzudringen, dokumentiert – Ein Schnorchelset hatte damals jedoch noch keiner. Und dass diese Versuche nicht immer erfolglos waren, belegen die vielen Funde von Gegenständen, wie sie nur im Wasser gefunden werden können. Am bekanntesten dürften hier die Schwamm- und Perlentaucher sein, die rein mit der Luft in Ihren Lungen bis zu 100 Meter tief tauchen konnten. Schwämme, Perlen und Korallen waren damals von größtem Wert und so riskierten viele Ihre Gesundheit und Ihr Leben beim Versuch der Tiefe diese Schätze zu entreißen, unzählige davon verloren diesen Wettkampf mit der Natur.

Wann genau der erste Mensch auf die Idee gekommen ist, durch ein Atemrohr Luft zu holen um länger unter Wasser verweilen zu können ist gänzlich unbekannt. Dies stellt aber auch in Bezug auf das Schnorchel Set die Anfänge der Schnorchelausrüstung dar. Tatsächlich wurden in mehreren Ländern Hinterlassenschaften gefunden, die auf die ersten Schnorchelversuche hindeuten. Teilweise wurde es offenbar als sportliche Betätigung und als Vergnügen angesehen und andere versuchten damit mehr von den Tiefen erhaschen zu können. Am intensivsten wurde das Atmen unter der Wasseroberfläche aber von den militärischen Einheiten betrieben. So wurden beispielsweise im alten Ägypten schon Männer dazu ausgebildet, sich dem Gegner durch Flüsse und Seen tauchend zu nähern um diese überraschen zu können und mittels Attentaten und Sabotage zu demoralisieren.

Auch die Griechen nutzten diese Anwendung des Schnorchelsets, um sich ungesehen den gegnerischen Schiffen zu nähern und einige Löcher in deren Rümpfe zu bohren. Auch in den folgenden Jahrhunderten und Jahrtausenden versuchten die Länder immer wieder einen Militärischen Vorteil aus der unsichtbaren Fortbewegung unter Wasser Nutzen zu ziehen.

Aber auch im zivilen Leben war das Wasser und die darin verborgenen Schätze immer wieder der Grund für gewagte Versuche in diese Tiefen vorzudringen. Einen richtigen Durchbruch gab es aber lange Zeit nicht und viele zahlten für Ihre Versuche mit dem Leben. Die ersten wirklichen Tauchgänge erfolgten tatsächlich erst im 16. Jahrhundert mit der Erfindung der Taucherglocke. Dabei handelte es sich im Grunde genommen lediglich um eine Wiederentdeckung dieser Technik, die Idee dazu wurde bereits von Aristoteles circa 250 v.Chr. beschrieben. Damals wurde die Tauchglocke überwiegen für die Bergung der Ladung versunkener Schiffe genutzt, auch Perlentaucher nutzen zwischenzeitlich die mit Luft gefüllte Glocke als Zwischenbasis, um nicht immer ganz an die Oberfläche zurückkehren zu müssen.

Die Technik des Schnorchelns blieb dabei über die vielen Jahrhunderte unverändert bestehen, nur die Ausrüstung änderte sich von Zeit zu Zeit. So kamen die Menschen irgendwann auf die Idee sich dünne Bretter an die Füße zu schnallen um sich schneller fortbewegen zu können und irgendwann kam dann auch die Schwimm- beziehungsweise Taucherbrille dazu. Auch heute ist der Schnorchelsport weit verbreitet und wird von vielen Menschen auch noch beruflich genutzt.

Schnorchel Set als Allround-Schnorchelausrüstung

Das grundlegende Schnorchelset, welches Du bei einem Schnorchelgang nutzen solltest, besteht aus:

  • dem Schnorchel (1.)
  • der Taucherbrille (2.)
  • einem Paar Schwimmflossen (3.)
  • einem Tauchbeutel oder einer Tauchtasche (4.).

Natürlich variieren die unterschiedlichen Ausführungen und Sets hinsichtlich ihrer Bestandteile, die Aufführung stellt aber die Grundausstattung eines Schnorchelset zusammenfassend dar.

Der Schnorchelset Produktratgeber

Welcher Bestandteil Deines Schnorchelsets für welche Schnorchel- und Tauchvariante geeignet ist, dazu kommen wir jetzt.

1. Der Schnorchel – Grundlage des Schnorchelsets

Natürlich ist ein Schnorchel das wichtigste bei jedem Schnorchelgang und damit auch beim Schnorchelset, sonst wäre es ja kein Schnorcheln. Daher solltest Du Dir bei der Wahl des Schnorchel ausgiebig Zeit lassen. Prinzipiell besteht der Schnorchel aus einem Mundstück, dem Atemrohr und einer Halterung, mit welches Du den Schnorchel an Deiner Tauscherbrille oder an einem Stirnband fixieren kannst. Grundsätzlich sind zwei Typen des Schnorchels zu unterscheiden, den Ausblasschnorchel und den Schnorchel mit Ausblasventil. Kommt einmal Wasser in den Schnorchel, kannst Du es beim Ausblasschnochel einfach durch ein kräftiges Pusten in das Mundstück aus dem Atemrohr drücken. Beim Schnorchel mit Ablassventil, kannst Du das Wasser im Atemrohr einfach durch das Öffnen des Ventils ablaufen lassen.

Die Bestandteile von einem SchnorchelsetFür Dich ist in erster Linie das passende Mundstück wichtig, es muss optimal passen, damit sich keine Druckstellen bilden oder Wasser in Deinen Mund eindringt. Die Nutzung des Mundstückst ist recht einfach, Du nimmst das gesamte Mundstück in den Mund und beißt auf die Gummi- oder Silikonnippel, welche auf der Innenseite des Mundstücks angebracht sind. Du hältst es also während des Schnorchelns mit den Zähnen fest. Dabei ist die Beißtechnik von großer Bedeutung, ist der Biss zu lasch, kann das Mundstück und mit ihm der ganze Schnorchel verrutschen und es dringt Wasser ein. Ist der Biss zu stark, werden Deine Kiefermuskeln zu sehr beanspruchst und Du riskierst Belastungsschmerzen oder einen Krampf.

Das Atemrohr sollte bereits fest mit dem Mundstück verbunden sein oder sich sicher und fest mit diesem verbinden lassen. Ist die Verbindung nicht vollkommen dicht, wird es mit der Atmung im Wasser schwierig.

Die Länge des Atemrohrs inklusive Mundstück darf auf keinen Fall länger als 35 cm sein, da sonst Dein Lungenvolumen nicht ausreicht um die gesamte verbrauchte Luft aus dem Atemrohr zu blasen und ausreichend Frischluft einzuatmen. Dadurch bekommst Du beim Schnorcheln mit dem Schnorchelset zu wenig Sauerstoff und es besteht die akute Gefahr einer Ohnmacht.

Die obere Öffnung des Schnorchels kann unterschiedliche Formen haben, zum Beispiel kann es noch mit einem Schutz gegen Spritzwasser versehen sein. Welche Form Dir am ehesten zusagt liegt hier ganz in Deinem Ermessen. Wichtig ist allerdings die Farbgebung des Schnorchelteils, welcher aus dem Wasser ragt. Gerade in öffentlichen Gewässern herrscht zuweilen recht reger Verkehr, neben Schwimmern nutzen oftmals auch Boote und Surfer das Gewässer für einen Ausflug. Da Du Dich unter der Wasseroberfläche bewegst, kann es leicht passieren, dass Du von anderen übersehen wirst, was zu schmerzhaften Unfällen führen kann. Daher sollte Dein Schnorchel unbedingt in einer starken Leuchtfarbe gehalten sein, so bist Du im Wasser leichter erkennbar und die anderen können Dir gegebenenfalls ausweichen.

  • der Schnorchel ist neben der Taucherbrille der wichtigste Bestandteil im Schnorchel Set
  • die Maximallänge von 35 cm sollte bei einem Schnorchel nicht überschritten werden
  • der Schnorchel muss gut an der Taucherbrille befestigt sein

Vom richtigen Schnorchel im Schnorchel Set hängt es letzten Endes ab, wieviel Spaß Du bei Deinen Schnorchelgängen hast, daher solltest Du sehr darauf achten, ein hochwertiges Schnorchelset zu kaufen, bei dem der Schnorchel optimal passt. Verzichte dabei bitte auf den Kauf von einer billigen Schnorchelausrüstung, diese werden in der Regel aus minderwertigen Materialien hergestellt, welche meist nur eine geringe Lebensdauer haben. An einem solchen minderwertigen Schnorchel Set wirst Du nicht viel Freude haben.

2. Die Tauchmaske oder Taucherbrille

Natürlich brauchst Du für einen gelungenen Schnorchelgang eine möglichst gute Sicht. Schnorchelgänge sind zwar auch ohne einen Sichtschutz möglich, aufgrund der deutlich schlechteren Sichtverhältnisse wirst Du aber nicht allzu viel von der Unterwasserwelt mitbekommen. Eine Schnorcheltour ohne Tauchmaske oder Taucherbrille ist wie ein Essen ohne Gewürze, fad und langweilig.

Wenn Du bei Deinen Schnorchelgängen also auch in tiefere Gebiete vordringen willst, dann sollte Dein Schnorchelset definitiv mit einer richtigen Taucherbrille bestückt sein. Den Unterschied erkennst Du daran, dass im Gegensatz zur Schwimmbrille, bei einer Taucherbrille auch die Nase bedeckt ist. Durch die Nase erfolgt dann auch der Druckausgleich, indem Du einfach etwas durch die Nase in oder aus der Tauchermaske atmest. Damit bietet Dir eine Taucherbrille auch in tieferen Gegenden das optimale Tauchvergnügen, ohne dass Du um Deine Gesundheit fürchten musst. Allerdings ist die Taucherbrille auch etwas unhandlicher und schwerer als eine Schwimmbrille.

Du solltest also schon beim Kauf Deines Schnorchelsets wissen, in welchen Bereichen Du Dich bewegen willst. Solltest Du allerdings beide Möglichkeiten in Betracht ziehen, dann spricht nichts dagegen, Deine Schnorchelausrüstung mit beiden Brillen zu bestücken. So kannst Du ganz nach Belieben die Schutzbrille nutzen, die Deinen augenblicklichen Vorlieben entspricht.

3. Die Flossen im Schnorchelset

Sie stellen den Antrieb bei Deinen Schnorchelgängen dar. Schon vor hunderten von Jahren haben sich die Menschen für eine schnellere Bewegung im Wasser Dinge an ihre Füße geschnallt, von dünnen Brettchen über Palmwedel bis hin zu Tierhäuten die zwischen Äste oder Knochen gespannt wurden. Es wurde wirklich jedes Material dafür genutzt. Kurz nach der Erfindung der Vulkanisation kamen dann auch die ersten Gummiflossen auf den Markt, welche sich so gut bewährt haben, so dass auch heute noch fast alle Schwimmflossen aus diesem Material produziert werden. Die Unterschiede zu den modernen Flossen finden sich lediglich im fortgeschrittenen und deutlich stromlinienförmigeres Design und dem verbesserten Tragekomfort.
Es ist zwar durchaus möglich, ganz ohne Schwimmflossen zu schnorcheln, allerdings ist das deutlich anstrengender als mit Flossen und Du kommst nur sehr langsam voran. Mit den richtigen Flossen kannst Du Dich hingegen wie ein Delphin durch das Wasser bewegen, ohne Dich dabei zu überanstrengen.

Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Schwimmflossen, mit denen Du Dein Schnorchelset komplettieren kannst. Zum einen die lange Schwimmflosse, sie erlaubt Dir einen schnellen Vortrieb ohne dabei allzu viel mit den Füßen paddeln zu müssen. Der Nachteil der langen Flosse liegt in der eingeschränkten Manövrierbarkeit. Sie sind nicht für enge und abrupte Mülleimer fürs Badezimmer mit Schwungdeckelmanöver konzipiert, die Stärke der langen Schwimmflosse liegt deutlich mehr in der Geschwindigkeit und in der Überwindung längerer Strecken.

Das genaue Gegenteil ist bei der Kurzflosse der Fall. Mit ihr bewegst Du Dich nicht mit dem Tempo einer Langflosse durch das Wasser, jedoch bist Du immer noch um einiges schneller als ganz ohne Flossen. Dafür erlauben Dir die Kurzflossen erheblich engere Manöver, so dass Du Dich damit äußerst elegant durch das Wasser schlängeln kannst. Diese Flosse offenbart Dir ihre Stärken besonders bei kurzen Tauchgängen um Hindernisse herum, beispielsweise bei Wasserpflanzen oder wenn Du ein Bootwrack inspizieren willst. Vor allem bei Schnorchelgängen in Korallenriffen ist diese Beweglichkeit wichtig um nichts zu beschädigen. In vielen Riffen ist das Tauchen mit Langflossen sogar ausdrücklich verboten.

  • Im Schnorchelset findest Du meist klassische lange Schwimmflossen
  • Kurzflossen eignen sich eher für Tauchgänge mit geringem Platzangebot
  • Übe den Umgang mit den Flossen bspw. im Schwimmbecken, um dich optimal fortbewegen zu können

Natürlich gibt es auch eine reiche Auswahl an Zwischengrößen, letzten Endes liegt es also wieder bei Deinen Vorlieben, mit welchen Schwimmflossen Du Dein Schnorchelset bestückst. Es gibt noch eine dritte Variante, welche allerdings noch relativ neu und nicht allzu verbreitet ist. Dabei handelt es sich um die Monoflosse. Wie der Name schon sagt, handelt es sich dabei um eine einzelne große Flosse, dir mit beiden Füssen gleichzeitig genutzt wird. Statt Deine Beine abwechselnd auf und zu bewegen, um vorwärts zu kommen, bewegst Du bei der Monoflosse Deine Beine synchron auf und ab. Das verleiht Dir einen enormen Vortrieb, bei dem Du aber trotzdem ein hohes Maß an Beweglichkeit innehast. Diese Technik haben sich die Entwickler tatsächlich bei den Delphinen abgekupfert, daher sind Deine Bewegungen mit der Monoflosse denen eines Tümmlers nicht unähnlich.

4. Der Tauchbeutel – Die Tauchtasche

Für viele Fans des Schnorchelns ist es etwas Besonderes, wenn sie am Grund des Gewässers nach verlorenen Schätzen suchen können. Gerade bei vielbesuchten Gewässern finden sich immer wieder die verschiedensten Gegenstände, welche von anderen verloren wurden. Doch auch Sammler von Steinen und Muscheln finden sich in den Reihen der Schnorchler. Und alle brauchen eine Möglichkeit, ihre Funde zu verstauen, schließlich will man nicht wegen jedem Fund zurück ans Ufer oder zum Boot schwimmen.

Tauchtaschen und Tauchbeutel eignen sich dazu:

  • Funde aus dem Gewässer aufzusammeln und mit an Land zu bringen
  • Verschmutzungen aus dem Gewässer aufzusammeln und an Land zu entsorgen
  • das Schnorchelset zu verstauen oder zu transportieren
  • die gesamte Schnorchelausrüstung zu transportieren oder aufzubewahren
  • Handtücher oder Wertsachen vor Nässe zu schützen

Die Lösung ist ein Tauchbeutel oder eine Tauchtasche, die eigentlich zu jedem Schnorchelset gehören sollte. Der Tauchbeutel ist im Prinzip eine kleine Netztasche, welche Du mittels Riemen am Deiner Hüfte befestigst oder als Rucksack auf dem Rücken trägst. Darin kannst Du alle Gegenstände, welche Du unter der Wasseroberfläche findest, verstauen. Natürlich kannst Du so auch Gebrauchsgegenstände mit ins Wasser nehmen, die Du später bei Deinem Schnorchelgang benötigst, beispielsweise eine Unterwassertaschenlampe, etwas Werkzeug oder sonstige Gegenstände, mit welchen Du Deine Schnorchelausrüstung komplettierst.

Beachte: Obwohl der Tauchbeutel für das Schnorcheln oder Tauchen durchaus sinnvoll ist, findet er nicht in jedem herkömmlichen Schnorchelset platz. Vielmehr ist eine Tauchtasche in Form eines Beutels im Set enthalten, worin das Schnorchelset aufbewahrt und transportiert werden kann.

Eine zweite Variante ist die wasserdichte Tauchtasche, in ihr kannst Du Deine Wertgegenstände wie Geldbeutel, Schlüssel oder auch Dein Smartphone verstauen während Du im Wasser bist, um diese nicht unbeobachtet zurücklassen zu müssen. Die wasserdichte Schnorcheltasche wird in den meisten Fällen mit einem Riemen oder einem Gürtel an Deiner Hüfte angebracht um Dich nicht bei Deinen Schwimmbewegungen zu behindern. Du kannst Dir aber auch einen wasserdichten Brustbeutel zulegen.

Ebenfalls zu den Tauchtaschen zählt der sogenannte Tauchbeutel mit Umziehmatte. Diese Tasche dient vor allem dem Transport Deiner Schnorchelausrüstung, der große Vorteil dabei ist die Möglichkeit, den Beutel auch als Umziehkabine zu nutzen. Gerade an Seen und am Meer sind die Gelegenheiten sich umzuziehen recht spärlich gesät, man will sich aber auch nicht unbedingt vor den Blicken der anderen Badenden entblößen. Bei der Tauchtasche mit Umkleidematte sind die Seitenteile so konstruiert, dass Du Sie bis zu 140 cm ausbreiten kannst. Durch das blickdichte Nylon hast Du damit die optimale Möglichkeit, ungesehen Deine Kleidung zu wechseln.

Der Schnorchelset Test und wie Du ihn durchführst

Um die Qualität Deines Schnorchelsets einschätzen zu können, empfiehlt sich die Durchführung eines Schnorchelset Test. Dieser Test lässt sich dabei in drei Phasen gliedern, in denen Du auf unterschiedliche Weise Erfahrungen zum Schnorchelset sammeln kannst.

1. Der Schnorchelset Test vor dem Kauf

Die Phase vor dem Kauf des Schnorchelsets ist entscheidend, da Du hier bereits einige Sets aussortieren kannst. Häufig entsprechen die Angaben der Hersteller nicht den wahren Eigenschaften und Nutzen des Schnorchelsets in der Realität. Kundenbewertungen können daher der entscheidende Anhaltspunkt vor dem Kauf sein.

  • Lies Dir die Bewertungen der Schnorchel-Sets durch, welche von bestehenden Nutzern geschrieben wurden
  • Recherchiere auf Seiten wie Tauchmaske.com nach zusätzlichen Informationen über das Set
  • Versuche, das Schnorchelset in einem Fachgeschäft zu finden, um es ausgiebig unter die Lupe zu nehmen

Bist Du mit den Bewertungen und dem ersten Eindruck des Schnorchel-Sets zufrieden, so kannst Du es mit gutem Gewissen zu Dir nach Hause bestellen.

2. Der Test vor der ersten Verwendung des Sets

Hast Du Das Schnorchelset bestellt und kannst es nun zum ersten Mal selbst in der Hand halten, ist eine ausführliche Betrachtung des Produktes entscheidend. Auf folgende Aspekte solltest Du bei dieser Phase im Schnorchelset Test besonders achten:

  • Gibt es Bruchstellen oder Schäden am Schnorchelset, welche durch den Transport oder die Produktion entstanden sind?
  • Entspricht das Set den Angaben des Herstellers oder weichen diese voneinander ab?
  • Machen die Materialien einen hochwertigen Eindruck?
  • Ist das Schnorchelset potenziell in der Lage, hohe Belastungen im Wasser standzuhalten?

Das Schnorchel-Set wirkt hochwertig, entspricht den Angaben des Herstellers und zeigt keinerlei Schäden auf? Dann ab ins Wasser damit!

3. Der Schnorchel-Set Test unter realen Bedingungen

Bei der Verwendung im Wasser zeigt das Schnorchelset nun sein wahres Gesicht. Achten aber immer darauf, dass Du Dich erst an die einzelnen Bestandteile gewöhnst und ein Gefühl für Taucherbrille, Schnorchel und Flossen bekommst. Danach kannst Du das Set auf Herz und Nieren testen.

  • Ist die Taucherbrille wasserdicht und vollständig anliegend am Kopf, sodass kein Wasser eindringt?
  • Hält der Schnorchel an der Tauchmaske und lässt er sich bei Bedarf ausblasen?
  • Wie elastisch und stromlinienförmig sind die Schwimmflossen? Erreichen sie genügend Vortrieb?
  • Ist das Schnorchelset gut aufeinander abgestimmt?

Die dritte Phase im Schnorchelset Test dient dazu, das Set unter Extrembedingungen zu prüfen. Hält es diesem Test stand, ohne Schäden davonzutragen, handelt es sich um ein optimales und hochwertiges Schnorchel-Set, an dem Du sicherlich lange Zeit Spaß haben wirst. Sollten jedoch bereits beim ersten Einsatz Fehler, Schwächen oder gar Schäden auftauchen, welche durch die natürliche Verwendung entstehen, solltest Du unbedingt den Hersteller kontaktieren.

Das Schnorcheln mit dem Schnorchelset, die ersten Schritte

Aller Anfang ist schwer und so verwundert es nicht, dass auch die ersten Versuche mit Deinem Schnorchelset recht gewöhnungsbedürftig sind. Daher solltest Du bei Deinen ersten Schnorchelversuchen einige wichtige Dinge beachten und Schritt für Schritt vorgehen. Wir haben daher für Dich eine kleine Anleitung zusammengestellt, anhand derer Du Dich orientieren kannst. Du kannst bei den einzelnen Schritten natürlich variieren, schließlich kommt jeder unterschiedlich mit den ersten Schnorchelversuchen zurecht, grundlegend machst Du aber nichts verkehrt, wenn Du Dich daran hältst.

Besonders bei Deinen ersten Schnorchelversuchen solltest Du darauf achten, dass die optimalen Bedingungen herrschen. Sinngemäß heißt das schönes Wetter, wenig Wellengang, seichtes Wasser, wenig bis keine Strömung und nicht allzu viele andere Badegäste in der Nähe. Wir raten sogar zu einem Besuch eines Frei- oder Hallenbades, am besten früh morgens wenn es noch recht leer ist.

Begib Dich zunächst nur mit der Taucherbrille und dem Schnorchel in das Wasser, die übrigen Bestandteile Deines Schnorchelsets brauchst Du jetzt noch nicht. Tauche in das Wasser und gewöhne Dich an die Temperatur, vor allem bei kälterem Wasser kann es zu einer kurzzeitigen Schnappatmung kommen, was in Kombination mit einem Schnorchel eher ungünstig ist. Danach begibst Du Dich an eine seichtere Stelle, so das Dir das Wasser mindestens bis zum Bachnabel, maximal aber bis zur Brust reicht.

Nun setzt Du Deine Taucherbrille auf, nimmst den Schnorchel in den Mund und fixierst diesen an der dafür bestimmten Vorrichtung der Taucherbrille. Achte darauf, dass alle Teile der Schnorchelausrüstung stabil sitzen ohne dass sich Druckstellen bemerkbar machen. Atme nun eine Zeitlang durch den Schnorchel, damit Du Dich an das veränderten Atemverhalten gewöhnst.
Nun beugst Du Dich nach vorne, bis Dein Kopf fast vollständig im Wasser ist. Halte dabei keinesfalls die Luft an, auch wenn Dir Dein Innerstes genau das befiehlt. Atme stattdessen möglichst ruhig und gleichmäßig weiter. Für Deinen Körper und Dein Unterbewusstsein stellt der Versuch zu atmen während sich Dein Kopf unter Wasser befindet eine absolute Gefahrensituation dar.

Entsprechend reagiert der Fluchtimpuls und Du schüttest eine Menge Adrenalin aus. Also nicht wundern, wenn Dich eine leichte Panik befällt und Dein Puls nach oben schießt. Ist alles vollkommen normal. Halte den Kopf weiter unter Wasser und versuche so gleichmäßig wie möglich zu atmen, nach ein paar Minuten legt sich die Aufregung und Dein Körper gewöhnt sich langsam daran unter Wasser zu atmen.

Bewege dich ruhig beim Schnorcheln..

Nun fängst Du an Dich im Wasser zu bewegen, indem Du einfach über den Grund beziehungsweise über den Beckenboden läufst. Halte dabei immer den Kopf unter Wasser und atme gleichmäßig weiter. Auf diese Weise stellst Du auch gleich fest, ob Deine Tauscherbrille komplett wasserdicht ist.

Schnorchelset der Marke Aqua Lung VollansichtWenn Du Dich an den Zustand der Unterwasseratmung gewöhnt hast, ist es langsam an der Zeit die Schwimmflossen Deines Schnorchelset überzustreifen. Du solltest Dir gleich angewöhnen, die Flossen immer im Wasser anzuziehen, da Dir dies im Wasser wesentlich leichter fallen wird als auf dem Trockenen. Außerdem ist die Stolpergefahr nicht unerheblich, wenn Du mit Flossen an Deinen Füßen durch die Gegend watschelst.

Jetzt begibst Du Dich wieder an die Stelle, an der Du schon das Atmen geübt hast. Das Wissen, dass Du bei Bedarf auf dem Grund stehen kannst, wird Dir unbewusst helfen Dich sicher zu fühlen. Statt Dich jetzt zu bücken, beginnst Du langsam zu schwimmen, mit langsamen und gleichmäßigen Bewegungen. Dabei hältst Du wieder Deinen Kopf unter der Wasseroberfläche, wie Du es zuvor schon getan hast und atmest langsam und gleichmäßig. Du wirst den Drang verspüren umgehend nach Luft zu schnappen, unterdrücke dieses Gefühl und atme gleichmäßig weiter, schon nach kurzer Zeit hat sich Dein Körper daran gewöhnt.

Nachdem Du Dich eine Zeitlang mit Deinem Schnorchelset im Wasser bewegt hast und die Atmung unter Wasser gewöhnt bist, kommt nun der nächste Schritt, wir üben das Ausblasen des Schnorchels. Dies machst Du am besten wieder auf dem Grund stehend. Hol einmal tief Luft und halte den Atem an. Nun tauchst Du für einen Moment so tief in das Wasser, damit ein Schwall Wasser in den Schnorchel eintritt. Dann tauchst Du wieder auf und bläst das Wasser aus dem Schnorchel indem Du kräftig in ihn hinein pustest. Danach kannst Du sofort wieder in die normale Atmung übergehen. Diesen Vorgang solltest Du circa zehnmal üben. Im Moment brauchst Du diese Technik nur, wenn versehentlich etwas Wasser durch den Schnorchel kommt, was eher selten der Fall ist. Wenn Du zu einem späteren Zeitpunkt kurze Tauchgänge unternimmst, wird das deutlich intensiver von Dir gebraucht.

Um das beste Erlebnis mit Deinem Schnorchelset Unterwasser zu haben, solltest Du:

  • .. eine Schnorchelausrüstung haben, die zu 100% passgenau und wasserdicht sitzt
  • .. nacheinander zunächst den Umgang mit der Taucherbrille, dem Schnorchel und den Flossen lernen
  • .. zunächst im sicheren und seichten Gewässer üben
  • .. langsam und gleichmäßig atmen und keine Panik bekommen
  • .. erst nach der Übungsphase Dein Schnorchelset im freien Gewässer einsetzen

Nun kannst Du anfangen größere Strecken zu schnorcheln, bleib aber immer in der Nähe des Ufers oder Beckenrands um eine Panikattacke zu vermeiden. Finde Deinen Rhythmus und ein Tempo, bei dem Du schnell voran kommst ohne außer Atem zu geraten. Der gesamte Bewegungs- und Atmungsablauf wird Dir schon bald in Fleisch und Blut übergehen, so dass Du Dich recht zügig auf die wunderbare Unterwasserwelt konzentrieren kannst.

Nun hast Du es fast geschafft zum professionellen Schnorchler aufzusteigen. Jetzt kannst Du Dich nach und nach weiter vom Ufer entfernen, wenn Du Deine Schnorchelausrüstung nutzt. Auch die ersten Tauchgänge sind jetzt drin, einfach die Luft anhalten und tauchen. Wichtig ist nur, dass Du nach dem Auftauchen als erstes die Luft aus Deinen Lungen kräftig durch den Schnorchel bläst um das Wasser daraus zu entfernen. Daher solltest Du auch das zunächst in Ufernähe üben, bevor Du Dich in tiefere Gefilde vorwagst.

Die wichtigste Regel beim Schnorcheln mit dem Schnorchelset lautet jedoch: Sei vorsichtig! Überschätze niemals Deine Fähigkeiten und Deine Ausdauer. Geh es langsam an und steigere Deine Schnorchelgänge nach und nach. So bleibst Du bei bester Gesundheit und wirst noch lange Freude mit deinem Schnorchelset haben.

Noch ein heißer Tipp zum Abschluss

Wenn Dir die Kombination aus Taucherbrille mit Schnorchel nicht zusagt, weil Dir beispielsweise der Tragekomfort nicht ausreicht, dann bietet sich Dir eine schicke Alternative an. Gemeint ist die Schnorchelmaske. Bei der Schnorchelmaske wird Dein ganzes Gesicht von der Tauchmaske abgedeckt, wodurch es Dir zum einen wesentlich leichter fällt zu atmen, zum anderen hast Du ein deutlich besseres Sichtfeld. Das absolute Plus bei einer Schnorchelmaske ist der Schnorchel selbst, dieser ist in die Maske integriert. Dadurch ist es nicht mehr nötig, dass Du während Deiner Schnorcheltour permanent den Schnorchel im Mund hast.

Die Atmung erfolgt einfach über die Maske, dabei wird die verbrauchte Luft durch den integriertem Schnorchel abgeleitet. Ebenso gelangt auch die Frischluft wieder in Deine Schnorchelmaske. Da Dein Mund dabei vollkommen frei ist, kannst Du sogar unter Wasser kommunizieren, einfach laut und deutlich sprechen, das Wasser überträgt dann die Schallwellen, so dass jeder in Deiner unmittelbaren Nähe Deine Worte deutlich versteht. Eine tolle Innovation, die in keinem Schnorchel Set fehlen sollte.

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